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Bloß nicht wegducken, wenn schlechte Stimmung herrscht!
Liebe Leserin, lieber Leser!
Sicher kennen Sie das: Einer Ihrer Mitarbeiter verbreitet schlechte Laune, an allem und jedem hat er etwas herumzunörgeln - und das obwohl Sie den Mitarbeiter ansonsten als einen zuverlässigen und ausgeglichenen Menschen kennen.
Wenn Sie ein solches Verhalten bei einem Ihrer Mitarbeiter entdecken, ist es ganz besonders wichtig, dass sie schnell handeln - und nicht etwa abwarten, bis sich die Laune des Mitarbeiters "von alleine" wieder verbessert. Abwarten kann in bestimmten Lebenssituationen eine Strategie sein, aber bei sozialen und kommunikativen Störungen ist diese Strategie in praktisch keinem Falle angebracht.
Wenn Sie in solchen Fällen verspätet handeln, also verspätet das Problem ansprechen, haben Sie bald nicht mehr nur ein Problem zu lösen, sondern gleich drei:
Sicher kennen Sie das: Einer Ihrer Mitarbeiter verbreitet schlechte Laune, an allem und jedem hat er etwas herumzunörgeln - und das obwohl Sie den Mitarbeiter ansonsten als einen zuverlässigen und ausgeglichenen Menschen kennen.
Wenn Sie ein solches Verhalten bei einem Ihrer Mitarbeiter entdecken, ist es ganz besonders wichtig, dass sie schnell handeln - und nicht etwa abwarten, bis sich die Laune des Mitarbeiters "von alleine" wieder verbessert. Abwarten kann in bestimmten Lebenssituationen eine Strategie sein, aber bei sozialen und kommunikativen Störungen ist diese Strategie in praktisch keinem Falle angebracht.
Wenn Sie in solchen Fällen verspätet handeln, also verspätet das Problem ansprechen, haben Sie bald nicht mehr nur ein Problem zu lösen, sondern gleich drei:
- seine Unzufriedenheit zu thematisieren,
- die Unzufriedenheit der Kollegen des Mitarbeiters aufzufangen, die sich in der Zwischenzeit von ihm haben anstecken lassen und
- drittens die Stimmung innerhalb der Mitarbeiterschaft wieder aufzuhellen.
Wenn Sie den Mitarbeitern - frühzeitig - angesprochen haben und er ihnen von seinen Problemen erzählt, können Sie ihm auch dann helfen, wenn die Ursachen privater Natur sind: Sie können ihn beraten, wo er sich weitere Hilfe holen kann. In jedem Falle wird Sie der Mitarbeiter dann als eine zugewandte Führungskraft erleben, die ihm im Idealfall ermöglicht, beim nächsten drohenden Ungemach gleich zu Ihnen zu kommen, bevor er die Stimmung des ganzen Teams vermiest.
Hilfreiche Checklisten und Hinweise, wie Sie Ihre Mitarbeiter fördern und motivieren finden Sie im Praxis-Check: Mitarbeitermotivation.
Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de
Ihre
Andrea Heckmann
Redaktion RuFuS-Infomail
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Steuerfreie Extras: Das geht – das geht nicht
Arbeitnehmer ist zur Herausgabe von Schmiergeld an den Arbeitgeber verpflichtet
Die Ad-hoc-Rede – Wie Sie spontan das Richtige sagen
Nutzen Sie bewusst alle 4 Kommunikationsebenen
3 Tipps für Ihre erfolgreiche Spender-Beziehung
So verankern Sie Kundenorientierung in Ihrer Organisation
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Recht |
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Steuerfreie Extras: Das geht – das geht nicht
Beim Wettlauf um die besten Mitarbeiter werden Unternehmen erfinderisch. Wer sich als Ingenieur, IT-Techniker oder Physiker seinen Arbeitgeber aussuchen kann, schaut genau auf die Extras, die sein neuer Arbeitgeber ihm bietet – vom Betriebskindergarten bis zum Benzingeld. Für die Unternehmen haben diese Extras gleich 2 Vorteile: Zum einen machen sie die Firma für neue Mitarbeiter attraktiv, zum anderen sind viele davon steuerfrei. Hier einige Beispiele:
Diese Extras sind steuerfrei
Beim Wettlauf um die besten Mitarbeiter werden Unternehmen erfinderisch. Wer sich als Ingenieur, IT-Techniker oder Physiker seinen Arbeitgeber aussuchen kann, schaut genau auf die Extras, die sein neuer Arbeitgeber ihm bietet – vom Betriebskindergarten bis zum Benzingeld. Für die Unternehmen haben diese Extras gleich 2 Vorteile: Zum einen machen sie die Firma für neue Mitarbeiter attraktiv, zum anderen sind viele davon steuerfrei. Hier einige Beispiele:
Diese Extras sind steuerfrei
- Kindergartenbeiträge kann das Unternehmen für seine Mitarbeiter übernehmen. Für den Arbeitgeber sind diese Zahlungen steuerfrei. Die Mitarbeiter kostet es gar nichts.
- Übrigens: Hort-Betreuung von Schulkindern fördert der Staat hingegen nicht. Will ein Unternehmen auch diese Beiträge übernehmen, sind diese steuerpflichtig.
- Benzingutscheine sind steuerfrei. Wie auch bei anderen Warengutscheinen gilt hier jedoch eine Höchstgrenze von 40 Euro.
- Weiterbildungsangebote sind für Arbeitgeber dann steuerfrei, wenn sie dem Ziel dienen, dass der Mitarbeiter für seine Arbeit besser qualifiziert wird.
- Urlaubsgeld beziehungsweise eine Erholungsbeihilfe können Firmen in Höhe von 25 % versteuern.
- Eine Unfallversicherung für Angestellte können Unternehmen mit 20 % versteuern. Die Prämie darf nicht höher als 62 Euro sein.
- 2 Betriebsveranstaltungen pro Jahr sind steuerfrei. Die Höchstgrenze pro Mitarbeiter liegt bei 110 Euro. Gibt es mehr als 2 Feiern, kann die Firma pauschal 25 % versteuern.
Arbeitnehmer ist zur Herausgabe von Schmiergeld an den Arbeitgeber verpflichtet
Das Hessische Landesarbeitsgericht hat entschieden, dass ein Arbeitnehmer verpflichtet ist, das ihm im Arbeitsverhältnis zugeflossene Schmiergeld an den Arbeitgeber herauszugeben.
Ein Mitarbeiter eines großen Konzernunternehmens in gehobener Funktion eines Abteilungsleiters hatte die Aufgabe, Maschinen für seinen Arbeitgeber zu erwerben. Er schied auf Grund eines Aufhebungsvertrags gegen Zahlung einer Abfindung aus dem Betrieb aus.
Später erfuhr der Arbeitgeber im Rahmen eines Steuerstrafverfahrens gegen Dritte von Schmiergeldzahlungen an den Mitarbeiter in angeblicher Höhe von ca. 500.000 Euro. Das gegen den Abteilungsleiter im Zusammenhang mit den behaupteten Schmiergeldzahlungen eingeleitete strafrechtliche Ermittlungsverfahren u. a. wegen Betrugs wurde nach erfolgter Zahlung eines Geldbetrags eingestellt. Der Arbeitgeber behauptete, der Abteilungsleiter habe von einem Zeugen in mehreren Teilbeträgen insgesamt rund 1 Mio. DM in bar als Schmiergeld erhalten. Die von ihm für bestimmte gebrauchte Maschinen vereinbarten Kaufpreise seien deutlich überhöht gewesen.
Der Arbeitgeber verlangte von dem Abteilungsleiter die Herausgabe der Schmiergeldzahlungen. Dieser bestritt derartige Zahlungen und wandte ein, die Maschinen seien auf Grund starker Preisanstiege so teuer geworden, so dass der von ihm vereinbarte Preis angemessen gewesen sei.
Die Berufung des Klägers blieb ohne Erfolg. Das Hessische Landesarbeitsgericht gelangte zu der Auffassung, der Arbeitgeber habe einen Anspruch auf Herausgabe des empfangenen Betrages wegen unerlaubter Eigengeschäftsführung. Darüber hinaus stehe ihm die Summe auch als Schadenersatzanspruch gemäß § 826 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zu. Denn einem Arbeitnehmer sei es verboten, im Geschäftsbereich des Arbeitgebers von Kunden Schmiergelder entgegenzunehmen. Der Schadenersatzanspruch bestehe mindestens in der Höhe der empfangenen Gelder.
Bei der Annahme von Schmiergeldern spreche der Anscheinsbeweis dafür, dass der Arbeitgeber um die dem Arbeitnehmer zugeflossenen Beträge geschädigt sei. Auf Grund der Aussage eines nochmals vor dem Berufungsgericht vernommenen Zeugen stand zur Überzeugung des Gerichts fest, dass der Zeuge dem Abteilungsleiter in mehreren Teilbeträgen im Winter 1999 insgesamt einen Betrag in Höhe von 1 Mio. DM im Zusammenhang mit dem Ankauf von gebrauchten Maschinen für das Unternehmen des Arbeitgebers gezahlt habe.
Landesarbeitsgericht Hessen, Urteil vom 25.01.2008, Aktenzeichen: 10 Sa 1195/06
Vorinstanz: Arbeitsgericht Kassel, Urteil vom 03.05.2006, Aktenzeichen: 9 Ca 9/06
Das Hessische Landesarbeitsgericht hat entschieden, dass ein Arbeitnehmer verpflichtet ist, das ihm im Arbeitsverhältnis zugeflossene Schmiergeld an den Arbeitgeber herauszugeben.
Ein Mitarbeiter eines großen Konzernunternehmens in gehobener Funktion eines Abteilungsleiters hatte die Aufgabe, Maschinen für seinen Arbeitgeber zu erwerben. Er schied auf Grund eines Aufhebungsvertrags gegen Zahlung einer Abfindung aus dem Betrieb aus.
Später erfuhr der Arbeitgeber im Rahmen eines Steuerstrafverfahrens gegen Dritte von Schmiergeldzahlungen an den Mitarbeiter in angeblicher Höhe von ca. 500.000 Euro. Das gegen den Abteilungsleiter im Zusammenhang mit den behaupteten Schmiergeldzahlungen eingeleitete strafrechtliche Ermittlungsverfahren u. a. wegen Betrugs wurde nach erfolgter Zahlung eines Geldbetrags eingestellt. Der Arbeitgeber behauptete, der Abteilungsleiter habe von einem Zeugen in mehreren Teilbeträgen insgesamt rund 1 Mio. DM in bar als Schmiergeld erhalten. Die von ihm für bestimmte gebrauchte Maschinen vereinbarten Kaufpreise seien deutlich überhöht gewesen.
Der Arbeitgeber verlangte von dem Abteilungsleiter die Herausgabe der Schmiergeldzahlungen. Dieser bestritt derartige Zahlungen und wandte ein, die Maschinen seien auf Grund starker Preisanstiege so teuer geworden, so dass der von ihm vereinbarte Preis angemessen gewesen sei.
Die Berufung des Klägers blieb ohne Erfolg. Das Hessische Landesarbeitsgericht gelangte zu der Auffassung, der Arbeitgeber habe einen Anspruch auf Herausgabe des empfangenen Betrages wegen unerlaubter Eigengeschäftsführung. Darüber hinaus stehe ihm die Summe auch als Schadenersatzanspruch gemäß § 826 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zu. Denn einem Arbeitnehmer sei es verboten, im Geschäftsbereich des Arbeitgebers von Kunden Schmiergelder entgegenzunehmen. Der Schadenersatzanspruch bestehe mindestens in der Höhe der empfangenen Gelder.
Bei der Annahme von Schmiergeldern spreche der Anscheinsbeweis dafür, dass der Arbeitgeber um die dem Arbeitnehmer zugeflossenen Beträge geschädigt sei. Auf Grund der Aussage eines nochmals vor dem Berufungsgericht vernommenen Zeugen stand zur Überzeugung des Gerichts fest, dass der Zeuge dem Abteilungsleiter in mehreren Teilbeträgen im Winter 1999 insgesamt einen Betrag in Höhe von 1 Mio. DM im Zusammenhang mit dem Ankauf von gebrauchten Maschinen für das Unternehmen des Arbeitgebers gezahlt habe.
Landesarbeitsgericht Hessen, Urteil vom 25.01.2008, Aktenzeichen: 10 Sa 1195/06
Vorinstanz: Arbeitsgericht Kassel, Urteil vom 03.05.2006, Aktenzeichen: 9 Ca 9/06
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Mitarbeiterführung und -motivation |
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Die Ad-hoc-Rede – Wie Sie spontan das Richtige sagen
Sie sitzen in einer Besprechung und plötzlich fordert Ihr Chef Sie auf, kurz den Messeauftritt des Unternehmens zu skizzieren. Sicher – in der Materie kennen Sie sich aus wie niemand sonst, der an dem Meeting teilnimmt. Doch wie gelingt es Ihnen, jetzt kurz und knapp und vor allem aus dem Stegreif das Wichtigste verständlich zusammenzufassen?
In 5 Schritten zur Ad-hoc-Rede
1. Ruhig bleiben und Zeit gewinnen
Sie sind überrascht, jetzt das Wort ergreifen zu müssen. Das ist normal und kein Grund zur Panik. Atmen Sie einmal tief durch, und versuchen Sie, Ihre Gedanken zu ordnen und Zeit zu gewinnen.
Beginnen Sie mit einem einleitenden Satz wie: „Die Vorbereitungen zur Messe ,Interpak’ am 22. Oktober in Essen sind nahezu abgeschlossen.“
2. Beginnen Sie mit einem Zitat, einem Witz, einer Anekdote
Zugegeben: Dies ist keine leichte Übung. Aber denkbar ist zum Beispiel: „Als ich heute Morgen aufgewacht bin, hatte ich geträumt, alle Displays auf der Messe wären in Chinesisch gedruckt worden. Sie können sich vorstellen, dass ich heute Morgen sogleich die Lieferung der Druckerei kontrolliert habe. Ich kann Sie und mich beruhigen: Die Displays mögen zwar für den ein oder anderen Besucher Fachchinesisch enthalten, sind aber auf Deutsch geschrieben.“
3. Konzentrieren Sie sich auf die Kernaussage
Eine Ad-hoc-Rede sollte und darf kurz sein – eine Minute genügt. Fehlende Informationen können Sie problemlos nachliefern.
4. Stellen Sie Pro und Contra dar
Gibt es Position und Gegenposition, stellen Sie diese kurz dar: „Wir haben uns dafür entschieden, das Recycling in diesem Jahr in den Mittelpunkt zu stellen. Dafür sprachen folgende Punkte ... dagegen ...“
5. Fassen Sie das Ergebnis zusammen
„Um den aktuellen Positiv-Trend aufzugreifen, haben wir die Dose auf dem Stand in Szene gesetzt, gleichzeitig begegnen wir unseren Kritikern, indem wir nachweisen, dass Aluminiumrecycling unter energetischen Gesichtspunkten ökologisch sinnvoll ist.“
Mehr Tipps und Tricks zur Vorbereitung Ihrer perfekten Rede finden Sie im Praxishandbuch sicherführen - erfolgreich leiten und motivieren in der Praxis.
Sie sitzen in einer Besprechung und plötzlich fordert Ihr Chef Sie auf, kurz den Messeauftritt des Unternehmens zu skizzieren. Sicher – in der Materie kennen Sie sich aus wie niemand sonst, der an dem Meeting teilnimmt. Doch wie gelingt es Ihnen, jetzt kurz und knapp und vor allem aus dem Stegreif das Wichtigste verständlich zusammenzufassen?
In 5 Schritten zur Ad-hoc-Rede
1. Ruhig bleiben und Zeit gewinnen
Sie sind überrascht, jetzt das Wort ergreifen zu müssen. Das ist normal und kein Grund zur Panik. Atmen Sie einmal tief durch, und versuchen Sie, Ihre Gedanken zu ordnen und Zeit zu gewinnen.
Beginnen Sie mit einem einleitenden Satz wie: „Die Vorbereitungen zur Messe ,Interpak’ am 22. Oktober in Essen sind nahezu abgeschlossen.“
2. Beginnen Sie mit einem Zitat, einem Witz, einer Anekdote
Zugegeben: Dies ist keine leichte Übung. Aber denkbar ist zum Beispiel: „Als ich heute Morgen aufgewacht bin, hatte ich geträumt, alle Displays auf der Messe wären in Chinesisch gedruckt worden. Sie können sich vorstellen, dass ich heute Morgen sogleich die Lieferung der Druckerei kontrolliert habe. Ich kann Sie und mich beruhigen: Die Displays mögen zwar für den ein oder anderen Besucher Fachchinesisch enthalten, sind aber auf Deutsch geschrieben.“
3. Konzentrieren Sie sich auf die Kernaussage
Eine Ad-hoc-Rede sollte und darf kurz sein – eine Minute genügt. Fehlende Informationen können Sie problemlos nachliefern.
4. Stellen Sie Pro und Contra dar
Gibt es Position und Gegenposition, stellen Sie diese kurz dar: „Wir haben uns dafür entschieden, das Recycling in diesem Jahr in den Mittelpunkt zu stellen. Dafür sprachen folgende Punkte ... dagegen ...“
5. Fassen Sie das Ergebnis zusammen
„Um den aktuellen Positiv-Trend aufzugreifen, haben wir die Dose auf dem Stand in Szene gesetzt, gleichzeitig begegnen wir unseren Kritikern, indem wir nachweisen, dass Aluminiumrecycling unter energetischen Gesichtspunkten ökologisch sinnvoll ist.“
Mehr Tipps und Tricks zur Vorbereitung Ihrer perfekten Rede finden Sie im Praxishandbuch sicherführen - erfolgreich leiten und motivieren in der Praxis.
Nutzen Sie bewusst alle 4 Kommunikationsebenen
Vielleicht kennen Sie ja das Modell der 4 Kommunikationsebenen bereits. Trotzdem ist es immer wieder hilfreich, wenn die Kommunikation nicht so geklappt hat, wie sie sollte.
Machen Sie sich bewusst, dass sich jede Botschaft 4 Schichten an Informationen enthält. Sie müssen Ihren Mitarbeitern beispielsweise eröffnen, dass Ihre Abteilung bei der anstehenden Fusion mit dem Team der anderen Firma verschmolzen werden soll.
1. Die Sach-Ebene: Auf dieser Ebene vermitteln Sie Daten und Fakten. Sie stellen die Situation dar: Ihr Unternehmen fusioniert mit einem Wettbewerber. Ähnliche Abteilungen werden zusammengelegt, um Kosten zu sparen und Synergien zu nutzen. Sprechen Sie einfach und klar, wählen Sie einfache und kurze Sätze. Ihr Hauptanliegen ist es, richtig verstanden zu werden.
2. Die Selbstoffenbarungs-Ebene: Auf dieser Ebene schwingt Ihre eigene Befindlichkeit mit. Haben auch Sie Angst vor Veränderung? Sehen Sie in ihr eine Chance? Als Vorgesetzter sollten Sie die Kontrolle über diese Ebene besitzen. Strahlen Sie vielmehr Authentizität und Anteilnahme aus: Sprechen Sie Ihre Mitarbeiter auf die Unsicherheiten an. Zeigen Sie Verständnis für ihre Ängste und Bedenken. Schaffen Sie aber auch Vertrauen.
3. Die Beziehungs-Ebene: In dieser Schicht sagen Sie etwas über das Verhältnis zu Ihrem Gesprächspartner aus. Als Chef dürfen Sie Ihre persönliche Einstellung nicht allzu deutlich zum Ausdruck bringen: Sie müssen schließlich mit allen im Team auskommen. Außerdem unterscheidet Sie von der Gruppe die Tatsache, dass Sie ihr vorstehen. Sie können beispielsweise zugeben, dass auch Sie von der Entscheidung, die Abteilungen zusammenzulegen, überrascht worden sind. Persönliche Ängste sollten Sie jedoch nicht äußern.
4. Die Appell-Ebene: Auf dieser Ebene fordern Sie Ihr Team auf zu handeln. Geben Sie klare Anweisungen. Sagen Sie konkret, was Sie wollen!
Vielleicht kennen Sie ja das Modell der 4 Kommunikationsebenen bereits. Trotzdem ist es immer wieder hilfreich, wenn die Kommunikation nicht so geklappt hat, wie sie sollte.
Machen Sie sich bewusst, dass sich jede Botschaft 4 Schichten an Informationen enthält. Sie müssen Ihren Mitarbeitern beispielsweise eröffnen, dass Ihre Abteilung bei der anstehenden Fusion mit dem Team der anderen Firma verschmolzen werden soll.
1. Die Sach-Ebene: Auf dieser Ebene vermitteln Sie Daten und Fakten. Sie stellen die Situation dar: Ihr Unternehmen fusioniert mit einem Wettbewerber. Ähnliche Abteilungen werden zusammengelegt, um Kosten zu sparen und Synergien zu nutzen. Sprechen Sie einfach und klar, wählen Sie einfache und kurze Sätze. Ihr Hauptanliegen ist es, richtig verstanden zu werden.
2. Die Selbstoffenbarungs-Ebene: Auf dieser Ebene schwingt Ihre eigene Befindlichkeit mit. Haben auch Sie Angst vor Veränderung? Sehen Sie in ihr eine Chance? Als Vorgesetzter sollten Sie die Kontrolle über diese Ebene besitzen. Strahlen Sie vielmehr Authentizität und Anteilnahme aus: Sprechen Sie Ihre Mitarbeiter auf die Unsicherheiten an. Zeigen Sie Verständnis für ihre Ängste und Bedenken. Schaffen Sie aber auch Vertrauen.
3. Die Beziehungs-Ebene: In dieser Schicht sagen Sie etwas über das Verhältnis zu Ihrem Gesprächspartner aus. Als Chef dürfen Sie Ihre persönliche Einstellung nicht allzu deutlich zum Ausdruck bringen: Sie müssen schließlich mit allen im Team auskommen. Außerdem unterscheidet Sie von der Gruppe die Tatsache, dass Sie ihr vorstehen. Sie können beispielsweise zugeben, dass auch Sie von der Entscheidung, die Abteilungen zusammenzulegen, überrascht worden sind. Persönliche Ängste sollten Sie jedoch nicht äußern.
4. Die Appell-Ebene: Auf dieser Ebene fordern Sie Ihr Team auf zu handeln. Geben Sie klare Anweisungen. Sagen Sie konkret, was Sie wollen!
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Sozialmanagement / Nonprofit |
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3 Tipps für Ihre erfolgreiche Spender-Beziehung
Die Gewinnung und Bindung von Dauerspendern sind die effektivsten Fundraising-Methoden für Ihre Einrichtung. Diesen Prozess können Sie selber aktiv gestalten. Wir geben Ihnen 3 Tipps, mit denen Sie langfristige und zufriedene Beziehungen zu Ihren Freunden und Förderern aufbauen.
Tipp 1: Regelmäßige Spender-Informationen
Sie haben Menschen dazu bewegt, Ihnen einmal oder mehr als einmal den Geldbeutel zu öffnen und Ihre Einrichtung zu unterstützen. Nun liegt es an Ihnen, diesen „Weggefährten“ das Gefühl zu geben, dass ihr Geld bei Ihnen gut angelegt ist. Diese Spender haben einen Anspruch darauf, besser informiert zu werden als Nichtspender. Hierzu können Sie z. B. regelmäßige Spenderinformationen versenden oder zu exklusiven Veranstaltungen einladen.
Tipp 2: Ausgleich schaffen zwischen Geben und Nehmen
Auch Spender und Sponsoren wollen einen Nutzen für sich sehen. Sehen Sie Ihre Spenderbeziehungen deshalb als langfristige Investition. „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.“ Die Einladung zu einer Veranstaltung, ein persönlicher (handgeschriebener) Brief mit einer wertvollen Information oder einem Dankeschön für den Empfänger können solche Geschenke sein.
Tipp 3: Die individuelle Ansprache ist entscheidend
Das Motto lautet: „Den richtigen Spender zum richtigen Zeitpunkt über den richtigen Kontaktkanal mit dem richtigen Projekt und einem maßgeschneiderten Angebot ansprechen.“
Der richtige Spender: Ihre Spender haben ein sehr unterschiedliches Spendenverhalten. Vielleicht spenden Frauen bei Ihnen mehr. Dann sollten Sie genau überlegen, wann Sie diese Personengruppe für ein Mailing, ein Telefongespräch oder für eine Veranstaltung ansprechen wollen. Auf der anderen Seite sollten Sie sich fragen, wie Sie einen besseren Zugang zu Zielgruppen erreichen können, die bisher noch nicht auf Ihre Einrichtung aufmerksam geworden sind.
Zum richtigen Zeitpunkt: Werten Sie Ihr Spenderprofil nach zeitlichen Daten individuell aus. Spendet jemand erfahrungsgemäß nach seinem Geburtstag am häufigsten oder nur vor Weihnachten? Richten Sie darauf Ihre Kontaktarbeit aus.
Über den richtigen Kontaktkanal: Jüngere Menschen können Sie z. B. gut per E-Mail erreichen, bei der älteren Generation ist eher ein Brief geeignet. Auch ein persönlicher Besuch kann bei größeren Spenden sinnvoll sein.
Mit dem richtigen Projekt: Wer sich in erster Linie für Projektarbeit mit Kindern interessiert, wird mit einem Projekt zur Suchthilfe nur schwer erreichbar sein. Schauen Sie nach, wofür eine Person bereits früher gespendet hat oder ob sie an bestimmten Themen besonders interessiert war.
Und einem maßgeschneiderten Angebot: Interessieren sich Spender schon lange für ein bestimmtes Projekt, etwa die Hilfe gegen bestimmte Krankheitsbilder, dann sollten Sie auch ein geeignetes Projekt hierzu anbieten.
Hinweis: Ihr wichtigstes Kapital ist eine Adress- und Datenbank. Diese sollten Sie immer auf dem neuesten Stand halten, denn sie ist die Ausgangsbasis für Ihre Spenderansprache – egal ob Sie per Brief oder Telefon anfragen, einen Sponsor suchen oder für Veranstaltungen werben.
Die Gewinnung und Bindung von Dauerspendern sind die effektivsten Fundraising-Methoden für Ihre Einrichtung. Diesen Prozess können Sie selber aktiv gestalten. Wir geben Ihnen 3 Tipps, mit denen Sie langfristige und zufriedene Beziehungen zu Ihren Freunden und Förderern aufbauen.
Tipp 1: Regelmäßige Spender-Informationen
Sie haben Menschen dazu bewegt, Ihnen einmal oder mehr als einmal den Geldbeutel zu öffnen und Ihre Einrichtung zu unterstützen. Nun liegt es an Ihnen, diesen „Weggefährten“ das Gefühl zu geben, dass ihr Geld bei Ihnen gut angelegt ist. Diese Spender haben einen Anspruch darauf, besser informiert zu werden als Nichtspender. Hierzu können Sie z. B. regelmäßige Spenderinformationen versenden oder zu exklusiven Veranstaltungen einladen.
Tipp 2: Ausgleich schaffen zwischen Geben und Nehmen
Auch Spender und Sponsoren wollen einen Nutzen für sich sehen. Sehen Sie Ihre Spenderbeziehungen deshalb als langfristige Investition. „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.“ Die Einladung zu einer Veranstaltung, ein persönlicher (handgeschriebener) Brief mit einer wertvollen Information oder einem Dankeschön für den Empfänger können solche Geschenke sein.
Tipp 3: Die individuelle Ansprache ist entscheidend
Das Motto lautet: „Den richtigen Spender zum richtigen Zeitpunkt über den richtigen Kontaktkanal mit dem richtigen Projekt und einem maßgeschneiderten Angebot ansprechen.“
Der richtige Spender: Ihre Spender haben ein sehr unterschiedliches Spendenverhalten. Vielleicht spenden Frauen bei Ihnen mehr. Dann sollten Sie genau überlegen, wann Sie diese Personengruppe für ein Mailing, ein Telefongespräch oder für eine Veranstaltung ansprechen wollen. Auf der anderen Seite sollten Sie sich fragen, wie Sie einen besseren Zugang zu Zielgruppen erreichen können, die bisher noch nicht auf Ihre Einrichtung aufmerksam geworden sind.
Zum richtigen Zeitpunkt: Werten Sie Ihr Spenderprofil nach zeitlichen Daten individuell aus. Spendet jemand erfahrungsgemäß nach seinem Geburtstag am häufigsten oder nur vor Weihnachten? Richten Sie darauf Ihre Kontaktarbeit aus.
Über den richtigen Kontaktkanal: Jüngere Menschen können Sie z. B. gut per E-Mail erreichen, bei der älteren Generation ist eher ein Brief geeignet. Auch ein persönlicher Besuch kann bei größeren Spenden sinnvoll sein.
Mit dem richtigen Projekt: Wer sich in erster Linie für Projektarbeit mit Kindern interessiert, wird mit einem Projekt zur Suchthilfe nur schwer erreichbar sein. Schauen Sie nach, wofür eine Person bereits früher gespendet hat oder ob sie an bestimmten Themen besonders interessiert war.
Und einem maßgeschneiderten Angebot: Interessieren sich Spender schon lange für ein bestimmtes Projekt, etwa die Hilfe gegen bestimmte Krankheitsbilder, dann sollten Sie auch ein geeignetes Projekt hierzu anbieten.
Hinweis: Ihr wichtigstes Kapital ist eine Adress- und Datenbank. Diese sollten Sie immer auf dem neuesten Stand halten, denn sie ist die Ausgangsbasis für Ihre Spenderansprache – egal ob Sie per Brief oder Telefon anfragen, einen Sponsor suchen oder für Veranstaltungen werben.
So verankern Sie Kundenorientierung in Ihrer Organisation
Unzufriedene Patienten, Förderer, Interessenten, Mitglieder, Klienten und Kunden – im Nonprofit-Bereich kann man sich das heute nicht mehr leisten. Der gute Ruf steht auf dem Spiel und mit ihm die wirtschaftliche Zukunft.
Es ist daher wichtig, dass Sie Ihre oft auch unentgeltlich tätigen Mitarbeiter dazu bewegen können, trotz ihrer täglichen Arbeitsbelastung kundenorientiert zu denken und zu arbeiten. Dies erreichen Sie am besten durch Kundenorientierungs-Trainings.
So einfach sich dieses Vorhaben vielleicht anhört, es hat es in sich. Wären Sie überrascht, wenn ich Ihnen verrate, dass es KO-Trainings gibt, nach denen die Kundenorientierung tatsächlich k.o. ist? Es gibt sogar Trainings, nach denen die Kunden schlechter behandelt werden als zuvor. Und das aus guten Gründen.
Kundenorientierung lässt sich nicht „befehlen“
Einer der Gründe ist die mangelnde Einbindung der Mitarbeiter. Die Führung verschreibt ex cathedra: „Wir sind ab sofort kundenorientiert. Mit Wirkung dieser Mitteilung wird künftig wie folgt vorgegangen ...“.
Diese Anordnung bewirkt minimale Motivation bei den Mitarbeitern, Engagement und Zustimmung bleiben aus.
Kundenorientierung lässt sich nicht per Anweisung erreichen. Würden Sie einem externen Kunden vorschreiben, was er zu tun und zu lassen hat? Gewiss nicht. Also sollten Sie das auch nicht mit Ihren internen Kunden versuchen. Machen Sie die Betroffenen zu Beteiligten, nicht zu Beleidigten.
Vielleicht schmecken Ihnen nicht alle Vorschläge, die Ihre Mitarbeiter auf dem KO-Workshop vorbringen. Doch wenn Sie zu einem von beiden Seiten akzeptierten (nicht: akzeptablen) Kompromiss finden, kommt dabei immer noch mehr heraus, als wenn Sie KO-Maßnahmen verordnen.
Praxis-Tipp: Eine 70%ige Lösung mit 100% Engagement ist immer besser als eine 100%ige Lösung mit 70% Engagement.
Veränderungsvorhaben wie die Implementierung der Kundenorientierung erfordern immer Commitment. Dieses erreichen Sie mit einem partizipativen Führungsstil auf dem Ideen-Workshop. Das heißt nicht, dass Sie Ihren Mitarbeitern in allem Recht geben müssen. Das heißt lediglich, dass Sie Ihre Mitarbeiter als Gesprächspartner mit eigener Meinung akzeptieren und ernst nehmen.
Unzufriedene Patienten, Förderer, Interessenten, Mitglieder, Klienten und Kunden – im Nonprofit-Bereich kann man sich das heute nicht mehr leisten. Der gute Ruf steht auf dem Spiel und mit ihm die wirtschaftliche Zukunft.
Es ist daher wichtig, dass Sie Ihre oft auch unentgeltlich tätigen Mitarbeiter dazu bewegen können, trotz ihrer täglichen Arbeitsbelastung kundenorientiert zu denken und zu arbeiten. Dies erreichen Sie am besten durch Kundenorientierungs-Trainings.
So einfach sich dieses Vorhaben vielleicht anhört, es hat es in sich. Wären Sie überrascht, wenn ich Ihnen verrate, dass es KO-Trainings gibt, nach denen die Kundenorientierung tatsächlich k.o. ist? Es gibt sogar Trainings, nach denen die Kunden schlechter behandelt werden als zuvor. Und das aus guten Gründen.
Kundenorientierung lässt sich nicht „befehlen“
Einer der Gründe ist die mangelnde Einbindung der Mitarbeiter. Die Führung verschreibt ex cathedra: „Wir sind ab sofort kundenorientiert. Mit Wirkung dieser Mitteilung wird künftig wie folgt vorgegangen ...“.
Diese Anordnung bewirkt minimale Motivation bei den Mitarbeitern, Engagement und Zustimmung bleiben aus.
Kundenorientierung lässt sich nicht per Anweisung erreichen. Würden Sie einem externen Kunden vorschreiben, was er zu tun und zu lassen hat? Gewiss nicht. Also sollten Sie das auch nicht mit Ihren internen Kunden versuchen. Machen Sie die Betroffenen zu Beteiligten, nicht zu Beleidigten.
Vielleicht schmecken Ihnen nicht alle Vorschläge, die Ihre Mitarbeiter auf dem KO-Workshop vorbringen. Doch wenn Sie zu einem von beiden Seiten akzeptierten (nicht: akzeptablen) Kompromiss finden, kommt dabei immer noch mehr heraus, als wenn Sie KO-Maßnahmen verordnen.
Praxis-Tipp: Eine 70%ige Lösung mit 100% Engagement ist immer besser als eine 100%ige Lösung mit 70% Engagement.
Veränderungsvorhaben wie die Implementierung der Kundenorientierung erfordern immer Commitment. Dieses erreichen Sie mit einem partizipativen Führungsstil auf dem Ideen-Workshop. Das heißt nicht, dass Sie Ihren Mitarbeitern in allem Recht geben müssen. Das heißt lediglich, dass Sie Ihre Mitarbeiter als Gesprächspartner mit eigener Meinung akzeptieren und ernst nehmen.
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