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Recht, Führung und Soziales


So haben Sie alle Aufgaben im Griff

Liebe Leserin, lieber Leser!

Als Führungskraft erledigen Sie nicht nur täglich ein gehöriges Pensum an Alltagsarbeit, sondern managen darüber hinaus noch eigene Projekte und führen „ganz nebenbei“ auch noch Ihre Mitarbeiter. Nutzen Sie diese Checkliste, um erfolgreich den schmalen Grat zu meistern.
  • Verteidigen Sie die erste Morgenstunde als Ihre ungestörte Zeit.
  • Filtern Sie E-Mails, Briefe etc., so dass nur das Sie erreicht, was außer Ihnen niemand erledigen kann.
  • Bringen Sie unangenehme Aufgaben möglichst vor der Mittagspause hinter sich.
  • Teilen Sie sich größere Aufgaben in kleinere ein, definieren Sie Meilensteine.
  • Erledigen Sie C-Aufgaben nachrangig, in „müden“ Zeiten und ohne Perfektion.
  • Machen Sie den Mitarbeitern Ihre Erwartungen an Leistung und Sozialverhalten deutlich, und lassen Sie sie dann zunehmend selbstständig arbeiten.
  • Erweitern Sie kontinuierlich die Handlungs- und Entscheidungsspielräume der Mitarbeiter.
  • Reduzieren Sie Kontrollen auf ein Minimum.
  • Verlangen Sie, dass die Mitarbeiter sich bei Problemen selbstinitiiert an Sie wenden.
  • Verweigern Sie den „Fehlersuchservice“, damit Ihnen nur sorgfältig bearbeitete Ergebnisse vorgelegt werden.
  • Seien Sie im Alltag informell ansprechbar.
  • Klären Sie möglichst viel „zwischen Tür und Angel“.
  • Reflektieren Sie jeden Abend kurz, wie Ihnen im Laufe des Tages Ihr Zeitmanagement gelungen ist.
  • Planen Sie dann die Aufgaben für den nächsten Tag.
Tipps und Informationen für Führungskräfte finden Sie im Praxishandbuch sicherführen - erfolgreich leiten und motivieren in der Praxis. Jetzt zum kostenlosen Test anfordern!


Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de

Ihre
Andrea Heckmann
Redaktion RuFuS-Infomail


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Verdacht auf Alkoholmissbrauch? So handeln Sie im konkreten Fall
Mit diesen Maßnahmen beugen Sie den 7 häufigsten Arbeitsunfällen bei Reparaturen vor

8 Tipps, wie Sie, Ihre Kollegen und Mitarbeiter aus Fehlern lernen, statt sie zu vertuschen
Networking erfolgreichste Karrierestrategie

Sozialmarketing IV: Stärken Sie die Wiedererkennbarkeit
Regelmäßige Entspannung ist wichtig – eine Übung



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Recht

Verdacht auf Alkoholmissbrauch? So handeln Sie im konkreten Fall

Eine deutlich wahrnehmbare Alkoholfahne, eine sich kontinuierlich verschlechternde Arbeitsleistung, das Vermeiden von sozialen Kontakten an der Arbeitsstelle – wenn Sie diese Symptome an einem Ihrer Mitarbeiter bemerken, ist der Verdacht naheliegend, dass er ein Alkoholproblem hat. Doch auch wenn er die ersten Verdachtsmomente noch zerstreuen kann: Spätestens, wenn er betrunken zur Arbeit erscheint, müssen Sie einschreiten. Denn als Vorgesetzter haben Sie eine Fürsorgepflicht und müssen dafür sorgen, dass die Sicherheitsbestimmungen am Arbeitsplatz eingehalten werden. Wegschauen ist deshalb die denkbar schlechteste Lösung. Gehen Sie stattdessen offensiv mit Ihrem Verdacht um, und vermitteln Sie dem Betreffenden, dass Sie das Problem wahrnehmen. Denn eine frühzeitige Konfrontation des Betroffenen mit der Realität und klar gezogene Grenzen können dazu beitragen, dass der Alkoholkranke sich bereits frühzeitig einsichtig zeigt und zu einer Behandlung motiviert wird. Am besten gehen Sie dabei folgendermaßen vor:

Schritt 1: Bitten Sie Ihren Mitarbeiter bereits bei den ersten Anzeichen eines Alkoholproblems (beispielsweise einer wiederholt aufgetretenen Alkoholfahne) zum vertraulichen Gespräch. Beschreiben Sie Ihre Wahrnehmung und verlangen Sie von Ihrem Mitarbeiter eine umgehende Verhaltensänderung. Vereinbaren Sie ein 2. Treffen für ein Feedback 3 bis 4 Wochen später. Hat Ihr Mitarbeiter bis dahin sein Verhalten nicht geändert, fordern Sie ihn auf, eine Suchtberatung (betrieblich oder extern) aufzusuchen. Erstellen Sie von diesem Gespräch ein Protokoll, das sowohl Sie als auch Ihr Mitarbeiter unterzeichnen.

Schritt 2: Ändert Ihr Mitarbeiter nach wie vor nichts an seinem Verhalten, ziehen Sie zu dem nächsten Gespräch auch einen Vertreter der Personalabteilung und des Betriebsrates hinzu. Kündigen Sie weitergehende Konsequenzen (wie zum Beispiel eine Abmahnung) an. Wiederholen Sie Ihre Forderung nach einer Suchtberatung. Erstellen Sie auch von diesem Gespräch ein Protokoll und vereinbaren Sie einen erneuten Termin für ein Feedback-Gespräch.

Schritt 3: Zu diesem Gespräch werden abermals je ein Vertreter der Personalabteilung und des Betriebsrates hinzugezogen. Sie überreichen die 1. schriftliche Abmahnung. Sie wiederholen Ihre Forderungen. Dieses Gespräch wird in der Personalakte vermerkt. Der Betriebsrat erhält eine Kopie der Abmahnung.

Schritt 4: Lehnt Ihr Mitarbeiter nach Erhalt der 1. Abmahnung weiterhin ab, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, und bleibt er auch weiterhin auffällig, sollten Sie zeitnah ein letztes Gespräch initiieren. Wiederholen Sie Ihre Forderung nach einer Therapie. Drohen Sie andernfalls die Kündigung an. Ist Ihr Mitarbeiter auch weiterhin nicht bereit, zu einer Suchtberatungsstelle zu gehen, überreichen Sie die 2. Abmahnung. Der Betriebs rat erhält eine Kopie der Abmahnung. Bleibt auch dies ohne Erfolg, drohen Sie als letzte Konsequenz die Kündigung an.

Schritt 5: Beginnt Ihr Mitarbeiter trotzdem keine Therapie und bleibt er weiterhin auffällig, sollten Sie die im vorherigen Schritt angedrohte Kündigung einleiten. Die Kündigung kann aus 2 unterschiedlichen Gründen ausgesprochen werden:

Bei einer verhaltensbedingten Kündigung kündigen Sie Ihrem Mitarbeiter nicht wegen des Alkoholkonsums, sondern wegen einer Verletzung seiner arbeitsvertraglichen Pflichten. Sie können sich in diesem Fall dann zum Beispiel auf die Missachtung eines allgemeinen betrieblichen Alkoholverbotes beziehen. Voraussetzung ist, dass Sie Ihren Mitarbeiter bereits zuvor erfolglos abgemahnt haben.

Eine personenbedingte Kündigung ist wesentlich schwieriger durchzusetzen. Sie kommt insbesondere bei Krankheit in Betracht (also auch bei Bestehen einer Alkoholkrankheit). Dabei müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Es muss eine negative Prognose hinsichtlich des zukünftigen Gesundheitszustandes bestehen. Die betrieblichen Interessen und Abläufe müssen so erheblich beeinträchtigt sein, dass sie zu einer nicht hinnehmbaren Belastung Ihres Betriebes führen.

Aus dem Magazin des Praxishandbuch für technische Führungskräfte.
 


Mit diesen Maßnahmen beugen Sie den 7 häufigsten Arbeitsunfällen bei Reparaturen vor

Stolpern, Rutschen und Stürzen sind meist auf eine von 7 Ursachen zurückzuführen, die alle in der Instandhaltung vorkommen. Daher sollten Sie diese Liste Punkt für Punkt durchgehen und die entsprechenden Risikofaktoren in Ihrem Betrieb beseitigen.

Über ein 1/3 aller Arbeitsunfälle ist auf diese Ursachen zurückzuführen (SRS-Unfälle). Gerade bei dieser Gruppe von Unfallursachen wirken sich die oben genannten Gründe noch stärker aus:
  • Im Zeitdruck wird z. B. auf eine Leiter verzichtet oder
  • Ihre Monteure klettern über herumliegende Bauteile, die noch nicht ordnungsgemäß gesichert sind.

Die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter steht an erster Stelle
Egal, wie dringend eine Reparatur auch ist, eine Gefährdung Ihrer Arbeitnehmer ist nie akzeptabel. Machen Sie dies immer wieder deutlich. Loben Sie die Mitarbeiter, die sich weigern, sich einer Gefahr auszusetzen. Jeder muss wissen, dass er mit einer waghalsigen und spektakulären Reparatur in Stuntman-Manier keinerlei Anerkennung erntet.

So schalten Sie die 7 typischen SRS-Unfallfaktoren aus (SRS = Stolpern, Rutschen, Stürzen)

UnfallfaktorenMaßnahmen
1. StolperfallenEntfernen und entschärfen Sie Stolperfallen
Gehen Sie die typischen Wege in Ihrem Betrieb und auf dem gesamten Gelände ab: Auch kleinere Unebenheiten können gefährliche Stolperfallen sein. Markieren Sie gefährliche Stolperfallen sofort, und sorgen Sie dafür, dass diese ausgebessert werden. Achten Sie auf Treppen und fest installierte Leitern: Sind die Abstände unregelmäßig und dieeinzelnen Stufenkanten möglicherweise ausgewaschen oder beschädigt? Gibt es genug Freiräume neben den zu wartenden Maschinen? Liegen dort Gegenstände herum?
2. Dunkle EckenSorgen Sie für optimale Beleuchtung und Markierung
Schlecht ausgeleuchtete Treppen oder Absätze hinter einer Tür oder einer Anlage sind Gefahrenpunkte. Sorgen Sie dafür, dass die Arbeitsstättenrichtlinie „Künstliche Beleuchtung für Arbeitsplätze und Verkehrswege im Freien“ (ASR41/3) umgesetzt wird. Reduzieren Sie die Gefahr mit einer zusätzlichen Beleuchtung (Bewegungsmelder) oder einer deutlich sichtbaren Markierung. Heben Sie Stufen und Absätze durch gelb-schwarz schraffiertes Signalband hervor.
3. Fehlende GeländerÜberprüfen Sie die Sicherungsmaßnahmen
Ab Fallhöhen von 1 m sind Geländer am Arbeitsplatz und an allen Wegen im Betrieb erforderlich. Auch an häufig benutzten Wegen mit geringerer Fallhöhe sollten Sie sich für ein schützendes Geländer einsetzen. Auch zwischen benachbartenMaschinen sollten sich Geländer befinden, damit Monteure vor dem Kontakt mit dieser Anlage geschützt werden.
4. Fehlende Leitern und TritteSorgen Sie für schnell verfügbare Steighilfen
Die beste Lösung ist die fest installierte Steighilfe direkt vor Ort. Ansonsten sollten geeignete Leitern und Tritte möglichst dicht am Einsatzort gelagert werden. Wenn Sie die Flächen hinter den Geräten mit Leuchtfarbe markieren, fällt ein Fehlen sofort auf.
Lehren Sie den richtigen Umgang
Rund 40 % aller Abstürze ereignen sich von Leitern. Die häufigsten Gründe dafür sind das Abrutschen und Umkippen der Leiter. Erklären Sie den Mitarbeitern daher, wie sie eine Leiter standsicher aufstellen und benutzen.
5. Ungeeignetes SchuhwerkBestehen Sie auf Sicherheitsschuhen im Betrieb
Umknicken, ausrutschen, die Balance verlieren: Das ist oftmals der Anfang eines verhängnisvollen Sturzes. Feste Schuhe mit griffigen Sohlen schalten einen erheblichen Teil dieser Unfälle aus. Schreiten Sie ein, wenn Ihre Mitarbeitersich mit ungeeigneten Schuhen an die Arbeit machen.
6. Fehlende SchutzausrüstungSorgen Sie für Auffanggurte
Bei Arbeiten in größerer Höhe, bei denen kein Schutz durch bauliche Maßnahmen wie Geländer oder Gerüst möglich ist, brauchen die Mitarbeiter eine persönliche Schutzausrüstung. Ähnlich wie bei einem Kletterer im Gebirge kann dieser Schutz über Leben und Tod entscheiden.
7. Mangelnde UmsichtSensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter
Vielen Mitarbeitern ist das Risiko für SRS-Unfälle kaum bewusst. Machen Sie Ihre Teammitglieder daher bei Schulungen immer wieder auf dieses Thema aufmerksam. Präsentieren Sie dabei die aktuellen Zahlen der Berufsgenossenschaften.

Aus der aktuellen Ausgabe von Instandhaltung in der Praxis. Klicken Sie hier und fordern Sie jetzt Ihr kostenloses Probeexemplar an!


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AUSLANDSKNIGGE

Auslands-Knigge
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Tischmanieren in Asien, Shake-Hands in den USA, das Klassenbewußtsein der Briten. Wie auch Sie sich im internationalen Geschäftskontakt auf sicherem Parkett bewegen, lesen Sie in:

Auslands-Knigge – Andere Länder, andere Sitten


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Mitarbeiterführung und -motivation

8 Tipps, wie Sie, Ihre Kollegen und Mitarbeiter aus Fehlern lernen, statt sie zu vertuschen

Piloten, die ihre Fehler melden, werden nicht bestraft, auch wenn die Maschine fast abgestürzt wäre. Dahinter steckt die An- und Einsicht, dass Fehler dazu da sind, sie beim nächsten Mal nicht mehr zu machen und aus ihnen zu lernen.

Eine solche Fehlerkultur fehlt allerdings in vielen Firmen: Fehler werden aus Angst, bestraft zu werden, viel zu lange vertuscht, anderen in die Schuhe geschoben oder die Verursacher streng bestraft.

Mut zum Fehler
Ist das sinnvoll? Wo gearbeitet wird, passieren Fehler. Das heißt nicht, dass Sie sich mit der Anwesenheit von Fehlern einfach abfinden sollten. Ermuntern Sie Ihre Mitarbeiter, zu ihren Fehlern zu stehen. Dazu können Sie als Vorgesetzter die Voraussetzungen schaffen: Nur in einem Klima des Vertrauens, trauen sich Mitarbeiter, Fehler zuzugeben. Dazu gehört auch, sich nicht über Fehler der anderen lustig zu machen. Bringen Sie auch Mitarbeitern oder Kollegen, die gepatzt haben, Respekt und Wertschätzung entgegen. Schadenfreude ist schädlich.

Tipp 1:
Seien Sie ein Vorbild und geben Sie Fehler offen zu. Ihre Mitarbeiter werden den Mut fassen, ebenfalls Fehler zuzugeben.

Nicht „wer?“, sondern „warum?“
Ist ein Fehler passiert, geht es nicht darum, den Schuldigen an den Pranger zu stellen. Nutzen Sie die Chance, Fehlern auf den Grund zu gehen. Suchen Sie nicht nach dem Schuldigen. Fragen Sie stattdessen, welche Umstände den Fehler ausgelöst haben:
  • Handelte es sich um einen Einzelfehler oder um eine Verkettung von Fehlern?
  • War ein Mitarbeiter überarbeitet, überfordert?
  • Fehlte es an Übersichtlichkeit? Waren zum Beispiel 2 Produkte leicht zu verwechseln?
  • Hat ein Kontrollsystem versagt?
Tipp 2: Analysieren Sie die Fehlerursachen. Wer weiß, wie Fehler zustande kamen, kann sie beim nächsten Mal vermeiden.

Kleiner Schnitzer – grober Fehler
Fehler haben unterschiedliche Tragweiten: ein Zahlendreher in einer internen Präsentation hat nicht dieselbe Dimension wie ein falscher Preis in einer Kundenrechnung; ein zu hoch dosiertes Medikament kann verheerende Auswirkungen haben, die irrtümliche Belegung eines Zimmers ist verzeihbar. Folgen abschätzen Welche Konsequenzen hat Ihr Fehler? Müssen Sie ein unangenehmes Kundengespräch führen und sich für den irrtümlich genannten Preis entschuldigen? Reicht es aus, die Präsentation am PC zu korrigieren, damit beim nächsten Mal nicht derselbe Fehler kopiert wird? Oder müssen Sie Vorgesetzte und Kollegen informieren, weil der Fehler von großer Tragweite ist?

Tipp 3:
Entscheiden Sie schnell, welche Konsequenzen der Fehler hat und wen Sie informieren müssen.

Fehler benennen
Für alle Fehler gilt: Farbe bekennen ist besser als vertuschen. Denn irgendwann treten Fehler doch zutage und ziehen dann meist größere Kreise als zu dem Zeitpunkt, als sie passiert sind.

Tipp 4: Stehen Sie unmittelbar für Ihre Fehler ein.

Fehler beheben
Niemand gibt gern Fehler zu. Es hilft, einen konstruktiven Lösungsvorschlag in der Tasche zu haben.

Tipp 5:
Verharren Sie nicht bei der Fehleranalyse, sondern präsentieren Sie die Lösung des Problems.

Konsequenzen einleiten

Sie haben bemerkt, dass Sie eine Lücke im Sicherheitsmanagement haben? Ihr Notfallplan hat gehakt? Dann warten Sie nicht bis zum nächsten Krisenfall.

Tipp 6: Arbeiten Sie an Ihren Defiziten beziehungsweise Fehlern im System. Beugen Sie einer Wiederholung des Fehlers vor.

Fehler ausmerzen
Sie als Vorgesetzter können nicht dulden, dass zu viele Fehler im Team passieren. Allen Mitarbeitern sollte klar sein, dass eine offene Fehlerkultur nichts mit Nachsichtigkeit zu tun hat. Unterläuft einem Mitarbeiter ein Fehler, reden Sie Tacheles. Bleiben Sie dabei aber sachlich und vergreifen Sie sich nicht im Ton.

Tipp 7: Machen Sie klar, dass Sie Fehler nicht tolerieren. Das Ziel muss sein, die Fehlerquote möglichst gering zu halten.

Kein Selbstmitleid
Versinken Sie bei einem Fehler, den Sie selbst zu verantworten haben, nicht in Selbstmitleid: „Ich bin umgeben von unfähigen Mitarbeitern.“ „Ich habe einfach zu viele Verantwortlichkeiten und mache für andere deren Arbeit mit.“

Tipp 8: Schieben Sie negative Emotionen beiseite und konzentrieren Sie sich auf die Sache. Sollten Sie – nachdem Sie sich beruhigt haben – zu dem Schluss kommen, dass tatsächlich eine Schieflage in der Aufgabenverteilung den Fehler provoziert hat, handeln Sie. Gehen Sie zu Ihrem Vorgesetzten und fordern Sie eine Änderung – aber bitte nicht ohne einen akzeptablen Lösungsvorschlag in petto.


Networking erfolgreichste Karrierestrategie

Für erfolgreiche Ingenieurinnen und Ingenieure ist gezieltes Networking die Karrierestrategie Nummer eins. Das ergab eine Studie mit über 500 Befragten des VDI in Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum. Allerdings zählt für die meisten nicht die klassische Karriere mit möglichst schnellem Aufstieg oder viel Personalverantwortung zu einem gelungenen Berufsweg. Vielmehr steht für 83 % eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie für eine erfolgreiche Karriere.

Ein schneller Aufstieg ist dagegen nur für 39 % entscheidend. Auch bei den Karrierestrategien verändern laut der Studie „Karrierefaktoren und -strategien bei Ingenieurinnen und Ingenieuren“ die Prioritäten. So rangiert in puncto Weiterbildung der häufig als unerlässlich angesehene Ausbau technischer Fachkenntnisse und Führungskompetenz hinter der Verbesserung des Kommunikationsverhaltens. Eng damit zusammen hängt der Aufbau von leistungsfähigen Netzwerken: Die Teilnehmer der Studie gaben an, dass das Kontakteknüpfen und -pflegen für sie die wichtigste Karrierestrategie darstellt.


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Höhere Typenvielfalt, steigende Kosten und mehr Wettbewerb: Halten Sie mit Synchroner Produktion dagegen!

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Sozialmanagement / Nonprofit

Sozialmarketing IV: Stärken Sie die Wiedererkennbarkeit

Im Sozialmarketing ist ein einheitlicher Auftritt nach außen von großer Bedeutung. Ihre Image-Flyer, Visitenkarten, Homepage etc. müssen daher professionell und einheitlich gestaltet sein.

Wichtiger Bestandteil aller dieser Produkte ist das Logo. Ein Logo trägt wesentlich zur Wiedererkennung einer Organisation und Einrichtung bei. Es sollte über einen langen Zeitraum Bestand haben, also nicht dauernd geändert werden.

Gute Logos begleiten ein Unternehmen über Jahrzehnte. Daher sollten immer Fachleute (Werbegrafiker) zu Rate gezogen werden, wenn Sie ein Logo entwerfen wollen.

Praxis-Tipp: Abstrakte Logos sind erfahrungsgemäß zeitloser und wirken professioneller als konkrete Gegenstände oder Gebäude (z. B. Kirchturmabbildungen). Gute Logos vollziehen beispielsweise eine Bewegung von links unten nach rechts oben.

Ein vollständiger Regenbogen z. B. ist ein eher unglückliches Logo, weil er wieder auf den Boden kommt und damit die Tendenz ausdrückt: Der Höhepunkt ist vorbei, es geht wieder nach unten.

Achten Sie darauf, dass Ihr Logo nicht geschlossen ist (z. B. durch einen schwarzen Kasten als Begrenzung). Ihr Erkennungszeichen sollte offen sein, so wie Ihre Einrichtung auch.

Image-Flyer: Die Visitenkarte Ihrer Einrichtung
Der Image-Flyer sollte im Wesentlichen Ihr USP darstellen und natürlich Ihr Logo enthalten. Für kleinere Einrichtungen empfiehlt es sich: Erstellen Sie etwa für einen Zeitraum von 5 Jahren einen Image-Flyer (Standardgröße DIN-A6, also 6-seitig, ausgehend von einem DIN-A4-Blatt).

Erstellen Sie einen solchen Flyer mit professioneller Hilfe. Achten Sie auf gute und hochwertige Fotos, die anschaulich machen, wofür Ihre Einrichtung steht.

Zeigen Sie Menschen in Aktion und keine statischen Gruppenfotos oder Häuser ohne Menschen. Das Bild für den Titel (Seite 1) ist das wichtigste.

Grundregel für die Gestaltung: Weniger ist mehr. Das gilt besonders für den Textanteil. Sich ändernde Öffnungszeiten, Preislisten, Telefonnummern oder Ähnliches können Sie in einem Einlegeblatt beilegen. So bleibt Ihr Flyer länger aktuell.

Mehr Informationen und Tipps zum Thema finden Sie im Praxishandbuch Sozial Management.
 


Regelmäßige Entspannung ist wichtig – eine Übung

Im täglichen Arbeitsleben kommt die Entspannung bei fast jedem zu kurz. Langfristig hat dies negative Folgen für Körper und Seele.

Lesen Sie, wie Sie durch Atemübungen mit wenig Zeitaufwand effektiv abschalten und Energie auftanken können:

Atmung reagiert auf Stress, sie ist sozusagen Spiegelbild unserer momentanen Befindlichkeit: Bei Erschrecken stockt uns der Atem, in spannenden Situationen halten wir die Luft an oder atmen schneller und flacher.

Die Übung dient dazu, diese Körperreaktionen bewusster wahrzunehmen und in entsprechenden Momenten durch methodisches Atmen eine Entspannung herbeizuführen. Dabei gilt es, die flache Brustatmung durch eine Zwerchfellatmung zu ersetzen, bei der tief in den Bauch geatmet und so das ganze Lungenvolumen ausgenutzt wird. Das beruhigt den gesamten Organismus und erleichtert die Arbeit des Herzens. Nebenbei lässt diese Art zu atmen auch Ihre Stimme tiefer und überzeugender klingen.

Übung:
Nehmen Sie eine bequeme Sitzhaltung auf Ihrem Bürostuhl ein: Richten Sie sich zunächst auf und sacken Sie dann wieder etwas im Rücken zusammen. Lehnen Sie sich gegen die Rückenlehne und strecken Sie die Unterschenkel leicht nach vorn.

Die Arme liegen auf den Oberschenkeln oder den Armlehnen. Legen Sie Ihre Finger auf den Bauch, unterhalb des unteren Rippenbogens. So spüren Sie, wie sich Ihr Zwerchfell hebt und senkt.

Nun schließen Sie die Augen. Beginnen Sie mit einer tiefen Ausatmung durch die Nase. Warten Sie einen Moment, bis die Einatmung von allein erfolgt. Sie wird jetzt etwas tiefer sein als gewöhnlich.

Dann atmen Sie wieder aus, und zwar langsam und kontrolliert.
Nach dem Ausatmen achten Sie wieder auf die Pause – das Zeichen für Ruhe. Den Zeitpunkt des Einatmens überlassen Sie Ihrem Körper. Wenn Sie eine Zeitvorgabe benötigen: Zählen Sie beim Einatmen im Sekundentakt bis 3, beim Ausatmen bis 15.

Schon nach wenigen Atemzügen werden Sie merken, wie sich Ihr Körper beruhigt und entkrampft.


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Was tun mit schwierigen Mitarbeitern?

Praxishandbuch sicherführen - erfolgreich leiten und motivieren in der Praxis
Integrieren? Ignorieren? Oder feuern?

Fast jeder Vorgesetzter hat mindestens einen davon: einen schwierigen Mitarbeiter. Manche haben das Talent, ihre Vorgesetzten bis zur Weißglut zu reizen. Das führt dann manchmal zu schnellen und voreiligen Kündigungen, die dann spätestens vor dem Arbeitsgericht zurückgenommen werden müssen.

Außerdem gibt es schwierige Mitarbeiter, die durchaus gute Arbeit leisten – nur im Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen sind sie ausgesprochen schwierig. Was also tun?

Das Praxishandbuch - sicherführen - erfolgreich leiten und motivieren in der Praxis hilft  Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen. Dazu finden Sie Anleitungen, wie Sie die Situation als auch den schwierigen Mitarbeiter analysieren. Denn es gibt verschiedene Typen von „schwierigen“ Mitarbeitern. Und je nach Typ auch unterschiedliche Strategien für die Lösung des Problems.

Wenn Sie selbst ausprobieren wollen, was am besten bei Ihrem „schwierigen“ Mitarbeiter funktioniert, fordern Sie am ein Exemplar „Praxishandbuch - sicherführen - erfolgreich leiten und motivieren in der Praxis“ zur Ansicht an. Kostenlos und für volle 4 Wochen!

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VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Vorstand: Helmut Graf
Registergericht: Amtsgericht Bonn, HRB 8165
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 812639372

Theodor-Heuss-Str. 2-4
53177 Bonn

Tel.: 0228/9550130
E-Mail:
kundendienst@vnr.de

Redaktion:
Fachverlag für  Recht & Führung
Andrea Heckmann
Theodor-Heuss-Str. 2-4
53177 Bonn

Fax: 0228/ 35 63 22
E-mail:
<rufus@vnr.de
http://www.rufus-shop.de


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Verdacht auf Alkoholmissbrauch? So handeln Sie im konkreten Fall

Eine deutlich wahrnehmbare Alkoholfahne, eine sich kontinuierlich verschlechternde Arbeitsleistung, das Vermeiden von sozialen Kontakten an der Arbeitsstelle – wenn Sie diese Symptome an einem Ihrer Mitarbeiter bemerken, ist der Verdacht naheliegend, dass er ein Alkoholproblem hat. Doch auch wenn er die ersten Verdachtsmomente noch zerstreuen kann: Spätestens, wenn er betrunken zur Arbeit erscheint, müssen Sie einschreiten. Denn als Vorgesetzter haben Sie eine Fürsorgepflicht und müssen dafür sorgen, dass die Sicherheitsbestimmungen am Arbeitsplatz eingehalten werden. Wegschauen ist deshalb die denkbar schlechteste Lösung. Gehen Sie stattdessen offensiv mit Ihrem Verdacht um, und vermitteln Sie dem Betreffenden, dass Sie das Problem wahrnehmen. Denn eine frühzeitige Konfrontation des Betroffenen mit der Realität und klar gezogene Grenzen können dazu beitragen, dass der Alkoholkranke sich bereits frühzeitig einsichtig zeigt und zu einer Behandlung motiviert wird. Am besten gehen Sie dabei folgendermaßen vor:

Schritt 1: Bitten Sie Ihren Mitarbeiter bereits bei den ersten Anzeichen eines Alkoholproblems (beispielsweise einer wiederholt aufgetretenen Alkoholfahne) zum vertraulichen Gespräch. Beschreiben Sie Ihre Wahrnehmung und verlangen Sie von Ihrem Mitarbeiter eine umgehende Verhaltensänderung. Vereinbaren Sie ein 2. Treffen für ein Feedback 3 bis 4 Wochen später. Hat Ihr Mitarbeiter bis dahin sein Verhalten nicht geändert, fordern Sie ihn auf, eine Suchtberatung (betrieblich oder extern) aufzusuchen. Erstellen Sie von diesem Gespräch ein Protokoll, das sowohl Sie als auch Ihr Mitarbeiter unterzeichnen.

Schritt 2: Ändert Ihr Mitarbeiter nach wie vor nichts an seinem Verhalten, ziehen Sie zu dem nächsten Gespräch auch einen Vertreter der Personalabteilung und des Betriebsrates hinzu. Kündigen Sie weitergehende Konsequenzen (wie zum Beispiel eine Abmahnung) an. Wiederholen Sie Ihre Forderung nach einer Suchtberatung. Erstellen Sie auch von diesem Gespräch ein Protokoll und vereinbaren Sie einen erneuten Termin für ein Feedback-Gespräch.

Schritt 3: Zu diesem Gespräch werden abermals je ein Vertreter der Personalabteilung und des Betriebsrates hinzugezogen. Sie überreichen die 1. schriftliche Abmahnung. Sie wiederholen Ihre Forderungen. Dieses Gespräch wird in der Personalakte vermerkt. Der Betriebsrat erhält eine Kopie der Abmahnung.

Schritt 4: Lehnt Ihr Mitarbeiter nach Erhalt der 1. Abmahnung weiterhin ab, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, und bleibt er auch weiterhin auffällig, sollten Sie zeitnah ein letztes Gespräch initiieren. Wiederholen Sie Ihre Forderung nach einer Therapie. Drohen Sie andernfalls die Kündigung an. Ist Ihr Mitarbeiter auch weiterhin nicht bereit, zu einer Suchtberatungsstelle zu gehen, überreichen Sie die 2. Abmahnung. Der Betriebs rat erhält eine Kopie der Abmahnung. Bleibt auch dies ohne Erfolg, drohen Sie als letzte Konsequenz die Kündigung an.

Schritt 5: Beginnt Ihr Mitarbeiter trotzdem keine Therapie und bleibt er weiterhin auffällig, sollten Sie die im vorherigen Schritt angedrohte Kündigung einleiten. Die Kündigung kann aus 2 unterschiedlichen Gründen ausgesprochen werden:

Bei einer verhaltensbedingten Kündigung kündigen Sie Ihrem Mitarbeiter nicht wegen des Alkoholkonsums, sondern wegen einer Verletzung seiner arbeitsvertraglichen Pflichten. Sie können sich in diesem Fall dann zum Beispiel auf die Missachtung eines allgemeinen betrieblichen Alkoholverbotes beziehen. Voraussetzung ist, dass Sie Ihren Mitarbeiter bereits zuvor erfolglos abgemahnt haben.

Eine personenbedingte Kündigung ist wesentlich schwieriger durchzusetzen. Sie kommt insbesondere bei Krankheit in Betracht (also auch bei Bestehen einer Alkoholkrankheit). Dabei müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Es muss eine negative Prognose hinsichtlich des zukünftigen Gesundheitszustandes bestehen. Die betrieblichen Interessen und Abläufe müssen so erheblich beeinträchtigt sein, dass sie zu einer nicht hinnehmbaren Belastung Ihres Betriebes führen.

Aus dem Magazin des Praxishandbuch für technische Führungskräfte.
 


Mit diesen Maßnahmen beugen Sie den 7 häufigsten Arbeitsunfällen bei Reparaturen vor

Stolpern, Rutschen und Stürzen sind meist auf eine von 7 Ursachen zurückzuführen, die alle in der Instandhaltung vorkommen. Daher sollten Sie diese Liste Punkt für Punkt durchgehen und die entsprechenden Risikofaktoren in Ihrem Betrieb beseitigen.

Über ein 1/3 aller Arbeitsunfälle ist auf diese Ursachen zurückzuführen (SRS-Unfälle). Gerade bei dieser Gruppe von Unfallursachen wirken sich die oben genannten Gründe noch stärker aus:
  • Im Zeitdruck wird z. B. auf eine Leiter verzichtet oder
  • Ihre Monteure klettern über herumliegende Bauteile, die noch nicht ordnungsgemäß gesichert sind.

Die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter steht an erster Stelle
Egal, wie dringend eine Reparatur auch ist, eine Gefährdung Ihrer Arbeitnehmer ist nie akzeptabel. Machen Sie dies immer wieder deutlich. Loben Sie die Mitarbeiter, die sich weigern, sich einer Gefahr auszusetzen. Jeder muss wissen, dass er mit einer waghalsigen und spektakulären Reparatur in Stuntman-Manier keinerlei Anerkennung erntet.

So schalten Sie die 7 typischen SRS-Unfallfaktoren aus (SRS = Stolpern, Rutschen, Stürzen)

UnfallfaktorenMaßnahmen
1. StolperfallenEntfernen und entschärfen Sie Stolperfallen
Gehen Sie die typischen Wege in Ihrem Betrieb und auf dem gesamten Gelände ab: Auch kleinere Unebenheiten können gefährliche Stolperfallen sein. Markieren Sie gefährliche Stolperfallen sofort, und sorgen Sie dafür, dass diese ausgebessert werden. Achten Sie auf Treppen und fest installierte Leitern: Sind die Abstände unregelmäßig und dieeinzelnen Stufenkanten möglicherweise ausgewaschen oder beschädigt? Gibt es genug Freiräume neben den zu wartenden Maschinen? Liegen dort Gegenstände herum?
2. Dunkle EckenSorgen Sie für optimale Beleuchtung und Markierung
Schlecht ausgeleuchtete Treppen oder Absätze hinter einer Tür oder einer Anlage sind Gefahrenpunkte. Sorgen Sie dafür, dass die Arbeitsstättenrichtlinie „Künstliche Beleuchtung für Arbeitsplätze und Verkehrswege im Freien“ (ASR41/3) umgesetzt wird. Reduzieren Sie die Gefahr mit einer zusätzlichen Beleuchtung (Bewegungsmelder) oder einer deutlich sichtbaren Markierung. Heben Sie Stufen und Absätze durch gelb-schwarz schraffiertes Signalband hervor.
3. Fehlende GeländerÜberprüfen Sie die Sicherungsmaßnahmen
Ab Fallhöhen von 1 m sind Geländer am Arbeitsplatz und an allen Wegen im Betrieb erforderlich. Auch an häufig benutzten Wegen mit geringerer Fallhöhe sollten Sie sich für ein schützendes Geländer einsetzen. Auch zwischen benachbartenMaschinen sollten sich Geländer befinden, damit Monteure vor dem Kontakt mit dieser Anlage geschützt werden.
4. Fehlende Leitern und TritteSorgen Sie für schnell verfügbare Steighilfen
Die beste Lösung ist die fest installierte Steighilfe direkt vor Ort. Ansonsten sollten geeignete Leitern und Tritte möglichst dicht am Einsatzort gelagert werden. Wenn Sie die Flächen hinter den Geräten mit Leuchtfarbe markieren, fällt ein Fehlen sofort auf.
Lehren Sie den richtigen Umgang
Rund 40 % aller Abstürze ereignen sich von Leitern. Die häufigsten Gründe dafür sind das Abrutschen und Umkippen der Leiter. Erklären Sie den Mitarbeitern daher, wie sie eine Leiter standsicher aufstellen und benutzen.
5. Ungeeignetes SchuhwerkBestehen Sie auf Sicherheitsschuhen im Betrieb
Umknicken, ausrutschen, die Balance verlieren: Das ist oftmals der Anfang eines verhängnisvollen Sturzes. Feste Schuhe mit griffigen Sohlen schalten einen erheblichen Teil dieser Unfälle aus. Schreiten Sie ein, wenn Ihre Mitarbeitersich mit ungeeigneten Schuhen an die Arbeit machen.
6. Fehlende SchutzausrüstungSorgen Sie für Auffanggurte
Bei Arbeiten in größerer Höhe, bei denen kein Schutz durch bauliche Maßnahmen wie Geländer oder Gerüst möglich ist, brauchen die Mitarbeiter eine persönliche Schutzausrüstung. Ähnlich wie bei einem Kletterer im Gebirge kann dieser Schutz über Leben und Tod entscheiden.
7. Mangelnde UmsichtSensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter
Vielen Mitarbeitern ist das Risiko für SRS-Unfälle kaum bewusst. Machen Sie Ihre Teammitglieder daher bei Schulungen immer wieder auf dieses Thema aufmerksam. Präsentieren Sie dabei die aktuellen Zahlen der Berufsgenossenschaften.

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Auslands-Knigge
Keine Stäbchen in den Reis stecken?

Tischmanieren in Asien, Shake-Hands in den USA, das Klassenbewußtsein der Briten. Wie auch Sie sich im internationalen Geschäftskontakt auf sicherem Parkett bewegen, lesen Sie in:



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Mitarbeiterführung und -motivation

8 Tipps, wie Sie, Ihre Kollegen und Mitarbeiter aus Fehlern lernen, statt sie zu vertuschen

Piloten, die ihre Fehler melden, werden nicht bestraft, auch wenn die Maschine fast abgestürzt wäre. Dahinter steckt die An- und Einsicht, dass Fehler dazu da sind, sie beim nächsten Mal nicht mehr zu machen und aus ihnen zu lernen.

Eine solche Fehlerkultur fehlt allerdings in vielen Firmen: Fehler werden aus Angst, bestraft zu werden, viel zu lange vertuscht, anderen in die Schuhe geschoben oder die Verursacher streng bestraft.

Mut zum Fehler
Ist das sinnvoll? Wo gearbeitet wird, passieren Fehler. Das heißt nicht, dass Sie sich mit der Anwesenheit von Fehlern einfach abfinden sollten. Ermuntern Sie Ihre Mitarbeiter, zu ihren Fehlern zu stehen. Dazu können Sie als Vorgesetzter die Voraussetzungen schaffen: Nur in einem Klima des Vertrauens, trauen sich Mitarbeiter, Fehler zuzugeben. Dazu gehört auch, sich nicht über Fehler der anderen lustig zu machen. Bringen Sie auch Mitarbeitern oder Kollegen, die gepatzt haben, Respekt und Wertschätzung entgegen. Schadenfreude ist schädlich.

Tipp 1:
Seien Sie ein Vorbild und geben Sie Fehler offen zu. Ihre Mitarbeiter werden den Mut fassen, ebenfalls Fehler zuzugeben.

Nicht „wer?“, sondern „warum?“
Ist ein Fehler passiert, geht es nicht darum, den Schuldigen an den Pranger zu stellen. Nutzen Sie die Chance, Fehlern auf den Grund zu gehen. Suchen Sie nicht nach dem Schuldigen. Fragen Sie stattdessen, welche Umstände den Fehler ausgelöst haben:
  • Handelte es sich um einen Einzelfehler oder um eine Verkettung von Fehlern?
  • War ein Mitarbeiter überarbeitet, überfordert?
  • Fehlte es an Übersichtlichkeit? Waren zum Beispiel 2 Produkte leicht zu verwechseln?
  • Hat ein Kontrollsystem versagt?
Tipp 2: Analysieren Sie die Fehlerursachen. Wer weiß, wie Fehler zustande kamen, kann sie beim nächsten Mal vermeiden.

Kleiner Schnitzer – grober Fehler
Fehler haben unterschiedliche Tragweiten: ein Zahlendreher in einer internen Präsentation hat nicht dieselbe Dimension wie ein falscher Preis in einer Kundenrechnung; ein zu hoch dosiertes Medikament kann verheerende Auswirkungen haben, die irrtümliche Belegung eines Zimmers ist verzeihbar. Folgen abschätzen Welche Konsequenzen hat Ihr Fehler? Müssen Sie ein unangenehmes Kundengespräch führen und sich für den irrtümlich genannten Preis entschuldigen? Reicht es aus, die Präsentation am PC zu korrigieren, damit beim nächsten Mal nicht derselbe Fehler kopiert wird? Oder müssen Sie Vorgesetzte und Kollegen informieren, weil der Fehler von großer Tragweite ist?

Tipp 3:
Entscheiden Sie schnell, welche Konsequenzen der Fehler hat und wen Sie informieren müssen.

Fehler benennen
Für alle Fehler gilt: Farbe bekennen ist besser als vertuschen. Denn irgendwann treten Fehler doch zutage und ziehen dann meist größere Kreise als zu dem Zeitpunkt, als sie passiert sind.

Tipp 4: Stehen Sie unmittelbar für Ihre Fehler ein.

Fehler beheben
Niemand gibt gern Fehler zu. Es hilft, einen konstruktiven Lösungsvorschlag in der Tasche zu haben.

Tipp 5:
Verharren Sie nicht bei der Fehleranalyse, sondern präsentieren Sie die Lösung des Problems.

Konsequenzen einleiten

Sie haben bemerkt, dass Sie eine Lücke im Sicherheitsmanagement haben? Ihr Notfallplan hat gehakt? Dann warten Sie nicht bis zum nächsten Krisenfall.

Tipp 6: Arbeiten Sie an Ihren Defiziten beziehungsweise Fehlern im System. Beugen Sie einer Wiederholung des Fehlers vor.

Fehler ausmerzen
Sie als Vorgesetzter können nicht dulden, dass zu viele Fehler im Team passieren. Allen Mitarbeitern sollte klar sein, dass eine offene Fehlerkultur nichts mit Nachsichtigkeit zu tun hat. Unterläuft einem Mitarbeiter ein Fehler, reden Sie Tacheles. Bleiben Sie dabei aber sachlich und vergreifen Sie sich nicht im Ton.

Tipp 7: Machen Sie klar, dass Sie Fehler nicht tolerieren. Das Ziel muss sein, die Fehlerquote möglichst gering zu halten.

Kein Selbstmitleid
Versinken Sie bei einem Fehler, den Sie selbst zu verantworten haben, nicht in Selbstmitleid: „Ich bin umgeben von unfähigen Mitarbeitern.“ „Ich habe einfach zu viele Verantwortlichkeiten und mache für andere deren Arbeit mit.“

Tipp 8: Schieben Sie negative Emotionen beiseite und konzentrieren Sie sich auf die Sache. Sollten Sie – nachdem Sie sich beruhigt haben – zu dem Schluss kommen, dass tatsächlich eine Schieflage in der Aufgabenverteilung den Fehler provoziert hat, handeln Sie. Gehen Sie zu Ihrem Vorgesetzten und fordern Sie eine Änderung – aber bitte nicht ohne einen akzeptablen Lösungsvorschlag in petto.


Networking erfolgreichste Karrierestrategie

Für erfolgreiche Ingenieurinnen und Ingenieure ist gezieltes Networking die Karrierestrategie Nummer eins. Das ergab eine Studie mit über 500 Befragten des VDI in Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum. Allerdings zählt für die meisten nicht die klassische Karriere mit möglichst schnellem Aufstieg oder viel Personalverantwortung zu einem gelungenen Berufsweg. Vielmehr steht für 83 % eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie für eine erfolgreiche Karriere.

Ein schneller Aufstieg ist dagegen nur für 39 % entscheidend. Auch bei den Karrierestrategien verändern laut der Studie „Karrierefaktoren und -strategien bei Ingenieurinnen und Ingenieuren“ die Prioritäten. So rangiert in puncto Weiterbildung der häufig als unerlässlich angesehene Ausbau technischer Fachkenntnisse und Führungskompetenz hinter der Verbesserung des Kommunikationsverhaltens. Eng damit zusammen hängt der Aufbau von leistungsfähigen Netzwerken: Die Teilnehmer der Studie gaben an, dass das Kontakteknüpfen und -pflegen für sie die wichtigste Karrierestrategie darstellt.


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Sozialmanagement / Nonprofit

Sozialmarketing IV: Stärken Sie die Wiedererkennbarkeit

Im Sozialmarketing ist ein einheitlicher Auftritt nach außen von großer Bedeutung. Ihre Image-Flyer, Visitenkarten, Homepage etc. müssen daher professionell und einheitlich gestaltet sein.

Wichtiger Bestandteil aller dieser Produkte ist das Logo. Ein Logo trägt wesentlich zur Wiedererkennung einer Organisation und Einrichtung bei. Es sollte über einen langen Zeitraum Bestand haben, also nicht dauernd geändert werden.

Gute Logos begleiten ein Unternehmen über Jahrzehnte. Daher sollten immer Fachleute (Werbegrafiker) zu Rate gezogen werden, wenn Sie ein Logo entwerfen wollen.

Praxis-Tipp: Abstrakte Logos sind erfahrungsgemäß zeitloser und wirken professioneller als konkrete Gegenstände oder Gebäude (z. B. Kirchturmabbildungen). Gute Logos vollziehen beispielsweise eine Bewegung von links unten nach rechts oben.

Ein vollständiger Regenbogen z. B. ist ein eher unglückliches Logo, weil er wieder auf den Boden kommt und damit die Tendenz ausdrückt: Der Höhepunkt ist vorbei, es geht wieder nach unten.

Achten Sie darauf, dass Ihr Logo nicht geschlossen ist (z. B. durch einen schwarzen Kasten als Begrenzung). Ihr Erkennungszeichen sollte offen sein, so wie Ihre Einrichtung auch.

Image-Flyer: Die Visitenkarte Ihrer Einrichtung
Der Image-Flyer sollte im Wesentlichen Ihr USP darstellen und natürlich Ihr Logo enthalten. Für kleinere Einrichtungen empfiehlt es sich: Erstellen Sie etwa für einen Zeitraum von 5 Jahren einen Image-Flyer (Standardgröße DIN-A6, also 6-seitig, ausgehend von einem DIN-A4-Blatt).

Erstellen Sie einen solchen Flyer mit professioneller Hilfe. Achten Sie auf gute und hochwertige Fotos, die anschaulich machen, wofür Ihre Einrichtung steht.

Zeigen Sie Menschen in Aktion und keine statischen Gruppenfotos oder Häuser ohne Menschen. Das Bild für den Titel (Seite 1) ist das wichtigste.

Grundregel für die Gestaltung: Weniger ist mehr. Das gilt besonders für den Textanteil. Sich ändernde Öffnungszeiten, Preislisten, Telefonnummern oder Ähnliches können Sie in einem Einlegeblatt beilegen. So bleibt Ihr Flyer länger aktuell.

Mehr Informationen und Tipps zum Thema finden Sie im Praxishandbuch Sozial Management.
 


Regelmäßige Entspannung ist wichtig – eine Übung

Im täglichen Arbeitsleben kommt die Entspannung bei fast jedem zu kurz. Langfristig hat dies negative Folgen für Körper und Seele.

Lesen Sie, wie Sie durch Atemübungen mit wenig Zeitaufwand effektiv abschalten und Energie auftanken können:

Atmung reagiert auf Stress, sie ist sozusagen Spiegelbild unserer momentanen Befindlichkeit: Bei Erschrecken stockt uns der Atem, in spannenden Situationen halten wir die Luft an oder atmen schneller und flacher.

Die Übung dient dazu, diese Körperreaktionen bewusster wahrzunehmen und in entsprechenden Momenten durch methodisches Atmen eine Entspannung herbeizuführen. Dabei gilt es, die flache Brustatmung durch eine Zwerchfellatmung zu ersetzen, bei der tief in den Bauch geatmet und so das ganze Lungenvolumen ausgenutzt wird. Das beruhigt den gesamten Organismus und erleichtert die Arbeit des Herzens. Nebenbei lässt diese Art zu atmen auch Ihre Stimme tiefer und überzeugender klingen.

Übung:
Nehmen Sie eine bequeme Sitzhaltung auf Ihrem Bürostuhl ein: Richten Sie sich zunächst auf und sacken Sie dann wieder etwas im Rücken zusammen. Lehnen Sie sich gegen die Rückenlehne und strecken Sie die Unterschenkel leicht nach vorn.

Die Arme liegen auf den Oberschenkeln oder den Armlehnen. Legen Sie Ihre Finger auf den Bauch, unterhalb des unteren Rippenbogens. So spüren Sie, wie sich Ihr Zwerchfell hebt und senkt.

Nun schließen Sie die Augen. Beginnen Sie mit einer tiefen Ausatmung durch die Nase. Warten Sie einen Moment, bis die Einatmung von allein erfolgt. Sie wird jetzt etwas tiefer sein als gewöhnlich.

Dann atmen Sie wieder aus, und zwar langsam und kontrolliert.
Nach dem Ausatmen achten Sie wieder auf die Pause – das Zeichen für Ruhe. Den Zeitpunkt des Einatmens überlassen Sie Ihrem Körper. Wenn Sie eine Zeitvorgabe benötigen: Zählen Sie beim Einatmen im Sekundentakt bis 3, beim Ausatmen bis 15.

Schon nach wenigen Atemzügen werden Sie merken, wie sich Ihr Körper beruhigt und entkrampft.


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Was tun mit schwierigen Mitarbeitern?

Praxishandbuch leiten - führen - motivieren
Integrieren? Ignorieren? Oder feuern?

Fast jeder Vorgesetzter hat mindestens einen davon: einen schwierigen Mitarbeiter. Manche haben das Talent, ihre Vorgesetzten bis zur Weißglut zu reizen. Das führt dann manchmal zu schnellen und voreiligen Kündigungen, die dann spätestens vor dem Arbeitsgericht zurückgenommen werden müssen.

Außerdem gibt es schwierige Mitarbeiter, die durchaus gute Arbeit leisten – nur im Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen sind sie ausgesprochen schwierig. Was also tun?

Das Praxishandbuch - leiten - führen – motivieren hilft  Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen. Dazu finden Sie Anleitungen, wie Sie die Situation als auch den schwierigen Mitarbeiter analysieren. Denn es gibt verschiedene Typen von „schwierigen“ Mitarbeitern. Und je nach Typ auch unterschiedliche Strategien für die Lösung des Problems.

Wenn Sie selbst ausprobieren wollen, was am besten bei Ihrem „schwierigen“ Mitarbeiter funktioniert, fordern Sie am ein Exemplar „Praxishandbuch - leiten - führen – motivieren“ zur Ansicht an. Kostenlos und für volle 4 Wochen!



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