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Recht, Führung und Soziales


Erfolgreich führen mit Leistungssteigerungs-Strategien und Feedbackgesprächen

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Leistung eines Teams ist wichtig, um Projekte voran zu bringen, Ideen zu entwickeln und auf Dauer erfolgreich zusammen zu arbeiten. Lesen Sie heute im Themenbereich Mitarbeiterführung, wie Sie mit 6 Leistungssteigerungs-Strategien die Leistungskraft Ihres Teams erhöhen und mit Feedbackgesprächen Ihr Team zum Erfolg führen.

Neben einer erfolgreichen Teamführung ist auch Sicherheit am Arbeitsplatz sowie die Vermeidung von Arbeitsunfällen wichtig für eine erfolgreiche Arbeit. Mehr hierzu lesen Sie im Themenbereich Recht.

Viel Spaß beim Lesen und eine schöne Woche wünscht Ihnen,

Ihre
Andrea Heckmann
Redaktion RuFuS-Infomail

Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de

Was tun, wenn die Arbeitssicherheit im Betrieb überprüft wird?
Schon mit wenigen, einfachen Maßnahmen verhindern Sie Arbeitsunfälle – So geht’s!

6 Leistungssteigerungs-Strategien: Mit diesen Maßnahmen erhöhen Sie die Leistungskraft Ihres Teams
Mit Feedback führen – Durch Leistungs- und Verhaltensrückmeldung zu mehr Erfolg im Team

Selbst-Test: Wie gut sind Ihre Organisationsstrukturen?
In 6 Schritten ordnen Sie Ihren Schreibtisch



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Recht

Was tun, wenn die Arbeitssicherheit im Betrieb überprüft wird?

In den meisten Betrieben bricht Hektik aus, wenn plötzlich der Technische Aufsichtsdienst der Berufsgenossenschaft unangemeldet vor der Tür steht und eine Betriebsbegehung durchführen möchte. Genauso wichtig aber wie die Frage, warum sich die Berufsgenossenschaft ausgerechnet Ihren Betrieb zur Prüfung ausgesucht hat, ist die Frage, welche Befugnisse die mit der Überwachung des Arbeitsschutzes beauftragten Personen haben.

Trotz aller Nachteile, die es mit sich bringt: verwehren können Sie die Betriebsbegehung nicht, auch dann nicht, wenn Sie selbst nicht dabei sein können (z. B. wegen eines anstehenden dringlichen Termins).

Praxis-Tipp:

Lassen Sie sich immer den Dienstausweis vorzeigen. Rufen Sie bei Zweifeln bei der Berufsgenossenschaft an. Dieser Hinweis mag Ihnen banal erscheinen. Doch gerade in der jüngsten Vergangenheit gab es erneut Fälle, dass Betriebe von Personen aufgesucht oder angerufen wurden, die vorgaben, von der Berufsgenossenschaft zu kommen.

Diese Befugnisse haben die Prüfer
§ 22 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) nennt konkret die Befugnisse der für die Überwachung des Arbeitsschutzes zuständigen Behörden (zu denen auch der Technische Aufsichtsdienst der Berufsgenossenschaft gehört). Danach sind die Aufsichtspersonen befugt, „zu den Betriebs- und Arbeitszeiten Betriebsstätten, Geschäfts- und Betriebsräume zu betreten, zu besichtigen und zu prüfen sowie in die geschäftlichen Unterlagen der auskunftspflichtigen Person Einsicht zu nehmen, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist“ (§ 22 Abs. 2 ArbSchG). Dieses kann ohne vorherige Anmeldung erfolgen.

Außerdem können sie
  • Betriebsanlagen, Arbeitsmittel und persönliche Schutzausrüstungen prüfen,
  • Arbeitsverfahren und Arbeitsabläufe untersuchen,
  • Messungen vornehmen, um insbesondere arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren festzustellen und
  • zu untersuchen, auf welche Ursachen ein Arbeitsunfall, eine arbeitsbedingte Erkrankung oder ein Schadensfall zurückzuführen ist.

Darüber hinaus können die Aufsichtspersonen verlangen, dass sie vom Arbeitgeber oder einer von ihm beauftragten Person (z. B. Ihnen als Betriebsleiter) begleitet werden. Der Arbeitgeber oder Sie als verantwortliche Person müssen die mit der Überwachung beauftragten Personen bei der Wahrnehmung ihrer Befugnisse dann unterstützen.

Übrigens:
Die von der Aufsicht angeforderten Auskünfte und Unterlagen können Sie nur dann verweigern, wenn deren Beantwortung oder Vorlage Sie selbst oder einen Ihrer Angehörigen der möglichen Gefahr einer Strafverfolgung aussetzen würde. Sie müssen die Aufsichtspersonen allerdings darauf hinweisen (§ 21 Abs. 2 ArbSchG).

Hinweis:
Vergessen Sie trotz der Hektik, die ein unangemeldeter Besuch mit sich bringt, nicht, den Betriebsrat sofort zu benachrichtigen. Nach § 89 Abs. 2 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) sind Sie nämlich verpflichtet, „den Betriebsrat oder die von ihm bestimmten Mitglieder des Betriebsrats bei allen im Zusammenhang mit dem Arbeitsschutz oder der Unfallverhütung stehenden Besichtigungen und Fragen und bei Unfalluntersuchungen hinzuzuziehen“.




Schon mit wenigen, einfachen Maßnahmen verhindern Sie Arbeitsunfälle – So geht’s!

Die Zahl der tödlichen Arbeits- und Wegeunfälle hat im vergangenen Jahr einen neuen Tiefststand erreicht. Das geht aus vorläufigen Zahlen der Berufsgenossenschaften und der Unfallkassen hervor. Danach kamen insgesamt 1.046 Menschen bei der Arbeit oder auf dem Weg zur Arbeit ums Leben – 76 weniger als im Vorjahr.

Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle lag bei 981.382, die Zahl der meldepflichtigen Wegeunfälle bei 176.329. Auch die Zahl der neuen Renten für Arbeits- und Wegeunfälle ist weiter gesunken. Sie liegt bei insgesamt 22.405 und damit um 4 % niedriger als 2007.

Trotz dieser positiven Zahlen gibt es für Sie als Betriebsleiter keinen Grund, den Arbeitsschutz in Ihrem Betrieb zu vernachlässigen. Denn Unfälle während der Arbeitszeit und berufsbedingte Gesundheitsbeschwerden verursachen meist erhebliche Fehlzeiten.

Die Folgen:
  • Es fallen Entgeltfortzahlungen an.
  • Die Arbeit muss von den anderen Mitarbeitern erledigt werden. Es fallen deshalb Überstunden an.
  • Sie müssen unter Umständen eine Ersatzkraft einstellen.

Viele Unfälle lassen sich mit den entsprechenden Vorbeugungsmaßnahmen verhindern.

Schritt 1: Ermitteln Sie konkrete Gefahrenquellen
Damit es gar nicht erst zu einem Arbeitsunfall kommt, überprüfen Sie potenzielle Gefahrenquellen.

Zu diesen zählen
  • Stolperfallen wie rutschige Böden, frei liegende Kabel, fehlende Absturzsicherungen, wackelige Leitern,
  • physikalische, chemische und biologische Gefährdungen (z. B. giftige Dämpfe),
  • gesundheitsschädliche Arbeitsstoffe, Maschinen oder defekte Werkzeuge,
  • einseitige Arbeitsbelastungen, -abläufe oder -zeiten,
  • Qualifikationsdefizite bei den Mitarbeitern oder
  • Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter (Alkohol, Leichtsinn, Bequemlichkeit).

Gefahrenquellen müssen umgehend beseitigt werden. Ist das nicht möglich, müssen Sie geeignete Vorsichtsmaßnahmen treffen:
  • Veranlassen Sie Ihre Mitarbeiter zum Tragen von Schutzkleidung.
  • Bringen Sie Warnschilder an.
  • Machen Sie Ihre Mitarbeiter auf Risiken aufmerksam.
  • Lassen Sie Kurzanleitungen an den entsprechenden Maschinen anbringen.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter die Arbeitsschutzvorschriften in Ihrem Führungsbereich einhalten. Sensibilisieren Sie sie zugleich, selbst darauf zu achten, wo Gefahrenquellen lauern könnten.

2. Schritt: Achten Sie auf eine sorgfältige Einweisung
Laut Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sind Sie verpflichtet, „die Beschäftigten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit während ihrer Arbeitszeit ausreichend und angemessen zu unterweisen.

Die Unterweisung muss bei der Einstellung, bei Veränderungen im Aufgabenbereich, der Einführung neuer Arbeitsmittel oder einer neuen Technologie vor Aufnahme der Tätigkeit der Beschäftigten erfolgen“ (§ 12 Abs. 1 ArbSchG). Die Unterweisung muss – falls notwendig – regelmäßig wiederholt werden. Die Unterweisungspflicht erstreckt sich darüber hinaus auch auf Leiharbeiter (§ 12 Abs. 2 ArbSchG).

3. Schritt: Sanktionieren Sie Verstöße
Setzen sich Mitarbeiter über Ihre Arbeitsschutzvorgaben hinweg, er- oder mahnen Sie sie ab – je nach Schwere der Verhaltensweise – direkt. Zögern Sie nicht, für den Wiederholungsfall mit Kündigung zu drohen (und diese dann auch durchzusetzen).

4. Schritt: Sorgen Sie für den Notfall vor

Trotz aller Schutzvorkehrungen – passieren kann immer etwas. Informieren Sie daher Ihre Mitarbeiter darüber, wie diese am besten bei einem Unfall reagieren.

Sorgen Sie dafür, dass
  • Mitarbeiter, die gefährliche Tätigkeiten ausführen, mit Telefon oder Handy ausgestattet sind, um im Notfall schnell Hilfe holen zu können;
  • eine ausreichende Anzahl an (vollständigen) Verbandskästen und funktionsfähigen Feuerlöschern vorhanden ist;
  • ein Notfallplan mit wichtigen Telefonnummern (Krankenhaus, Feuerwehr, Augenarzt) und konkreten Handlungsanweisungen an einer zentralen Stelle aushängt. Denken Sie daran, dass Sie für Ihre ausländischen Mitarbeiter auch eine Übersetzung in deren Landessprache aushängen.


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Mitarbeiterführung und -motivation

6 Leistungssteigerungs-Strategien: Mit diesen Maßnahmen erhöhen Sie die Leistungskraft Ihres Teams

Strategie 1: Entwickeln Sie die Vision innerhalb eines Team-Workshops
Nehmen Sie sich mindestens einen Tag Zeit für einen Workshop, in dem Sie eine Teamvision erarbeiten. Geben Sie zur Einleitung einen Überblick über die Aufgaben des Teams. Erläutern Sie die Ziele des Teams, die die Geschäftsleitung vorgegeben hat. Stellen Sie dann Ihre persönliche Vision für das Ziel vor, das was Sie mit dem Team erreichen wollen.

Strategie 2: Legen Sie Spielregeln mit Ihrem Team fest und achten Sie auf deren Einhaltung
Hochleistungsteams sind dadurch gekennzeichnet, dass sie sich an klare Spielregeln halten. Auf einem Folgemeeting nach dem Visionsworkshop sollten Sie und Ihr Team sich daher mit diesem Thema befassen. Entwickeln Sie zum Beispiel einen Fragebogen, den Sie vor der nächsten Teambesprechung an Ihre Mitarbeiter verteilen.

Strategie 3: Gestalten Sie eine aktive Mitarbeiterentwicklung durch Fordern und Fördern

Die Basis jeder Mitarbeiterentwicklung sind Zielvereinbarungen. Treffen Sie daher individuelle Zielvereinbarungen mit jedem Mitarbeiter und darüber hinaus Vereinbarungen und Ziele für das Team und legen Sie darin konkrete Jahresziele fest.

Strategie 4: Unterstützen Sie die Kreativität Ihrer Querdenker

Jedes gute Team braucht Menschen, die in der Lage sind, neben den konventionellen Spuren zu denken. Diese Querdenker sind meist nicht bequem, denn sie stellen Gewohntes in Frage und fordern Führungskräfte und Kollegen immer wieder heraus zu begründen, warum etwas so und nicht anders getan wird.

Strategie 5: Rücken Sie die Mitarbeiter in die Nähe der Kunden

Je näher die Mitarbeiter am Kunden sind, desto eher werden sie in der Lage sein, auf die Bedürfnisse des Kunden schnell und unmittelbar zu reagieren. Nutzen Sie daher jede Gelegenheit, Mitarbeiter und Kunden zusammenzubringen.

Strategie 6: Ermöglichen Sie das Networking mit anderen Teams

Für den Erfolg eines Teams ist es nicht nur ausschlaggebend, wie die Teammitglieder untereinander arbeiten. Je mehr Kontakte, formeller und informeller Art, Ihre Mitarbeiter und Sie zu anderen Mitarbeitern im Haus, zu Kollegen aus der Branche oder sonstigen interessanten Personen haben, desto eher werden wichtige Informationen im Team existieren und Sie in der Lage sein, Dinge zu bewegen, für die andere eine lange Anlaufzeit benötigen.

Nutzen Sie die Lernchancen im Team:
Mit einer gemeinsamen Vision, akzeptierten Spielregeln, individuellen Leistungszielen, Nähe zum Kunden und Kollegen können Sie die Schlagkraft Ihres Teams wesentlich erhöhen. Das nützt nicht nur Ihnen, sondern jedem einzelnen im Team und dem Unternehmen selbst.
 


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Exklusiv für Führungskräfte: 3 Führungs-Tipps für die Frustphase im Team

1. Manche Führungskraft versucht in konfliktgeladenen Diskussionen Harmonie anzumahnen. Sie aber wissen: Es ist richtig, auch harte Konflikte zuzulassen. Die Mitarbeiter wollen (und müssen) sich zusammenraufen und testen, wie weit sie miteinander gehen können. Verpflichtung zur Harmonie verlagert den Konflikt in den Untergrund.

2. Sorgen Sie für einen schnellen und sichtbaren Erfolg. Deshalb setzen Sie Meilensteine in Projekten so, dass schnelle Anfangserfolge möglich sind. Dadurch erlebt die Gruppe, dass sie etwas gemeinsam auf die Beine stellen kann.

3. Sorgen Sie dafür, dass der erste Erfolg Ihres Teams Außenstehenden bekannt wird. Organisieren Sie eine Präsentation oder lassen Sie einen Artikel für die Mitarbeiterzeitung schreiben. Probieren Sie es einfach einmal aus. Sie werden – im wahrsten Sinne des Wortes – ein positives Wunder erleben!

Diese Tipps stammen aus dem Praxishandbuch leiten - führen - motivieren!

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Mit Feedback führen – Durch Leistungs- und Verhaltensrückmeldung zu mehr Erfolg im Team

Schieben Sie Feedbackgespräche nicht auf die lange Bank, denn von gelungenen Rückmeldungsgesprächen geht eine positive Wirkung auf das gesamte Team aus.

Voraussetzung ist allerdings, dass Sie Feedbackgespräche regelmäßig, gut vorbereitet und strukturiert führen. Sie vermeiden damit nicht nur Ärger, sondern beugen auch Frustration und Demotivation vor. Denn gelungene Mitarbeiter- oder Feedbackgespräche führen zu einer verbesserten Dialog- und Verhaltenskultur. Sie bewirken eine Steigerung der Leistungsfähigkeit, ohne die Kosten zu erhöhen. Außerdem steigert Feedback das Zugehörigkeitsgefühl und erhöht das Selbstwertgefühl sowie das Selbstvertrauen Ihrer Mitarbeiter. Die Motivation steigt.

5 Phasen eines erfolgreichen Feedbackgesprächs


Phase 1: Grenzen Sie den Grund des Feedbackgesprächs ein

Am Anfang steht wie immer die Selbstklärung. Schätzen Sie aus Ihrer Sicht die Situation ein. Überlegen Sie, was zum negativen Verhalten oder zum Leistungsabfall geführt haben könnte.

Phase 2: Klären Sie die Rahmenbedingungen
Verabreden Sie einen Termin. Reservieren Sie genügend Zeit und schaffen Sie eine angenehme Atmosphäre.

Phase 3: Bereiten Sie sich inhaltlich auf das Gespräch vor
Verdeutlichen Sie die Ziele und die Struktur des Gespräches.

Phase 4: Führen Sie das Feedbackgespräch

Beginnen Sie mit einer allgemeinen Einschätzung, der Abteilungs- und der Mitarbeitersituation. Geben Sie nun Feedback zu Leistung und Verhalten des Mitarbeiters: Wie schätzen Sie als Führungskraft den Mitarbeiter ein? Sorgen Sie dafür, dass die Erwartungen klar und verständlich herausgearbeitet werden. Sprechen Sie über tatsächlich beobachtetes Verhalten, über die Auswirkungen, die dieses Verhalten aus Ihrer Sicht auf das Arbeitsergebnis hatte.

Klären Sie die beruflichen Perspektiven des Mitarbeiters:

Welche berufliche Perspektive sieht der Mitarbeiter für sich selbst? Die Ziele müssen klar, beobachtbar und messbar sein.

Phase 5: Fassen Sie die Vereinbarungen schriftlich zusammen
Protokollieren Sie die Ergebnisse. Halten Sie nur Relevantes fest. Denken Sie daran: Feedback stärkt Sie als Führungskraft. Ihre Autorität im Team wird gestärkt, Sie machen die positive Erfahrung, dass es sich wirklich lohnt, den „inneren Schweinehund“ zu bekämpfen und frühzeitig Feedback zu geben. Wenn Sie erneut Probleme im Verhalten oder der Leistung Ihrer Mitarbeiter bemerken, wird sich Ihr innerer Widerstand etwas verringern und Ihr Handlungsspektrum ist gewachsen.
 


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Soziales

Selbst-Test: Wie gut sind Ihre Organisationsstrukturen?

Mit dem folgenden Selbst-Test können Sie überprüfen, wie gut Ihre Organisationsstrukturen in Ihrer Einrichtung oder Organisation wirklich sind.

Bitte beantworten Sie die Fragen mit "Ja" oder "Nein" und seien Sie dabei möglichst ehrlich.
  • Haben Sie für wichtige Prozesse und Verfahren eindeutige Vorgaben gemacht?
  • Lassen Sie Ihren Mitarbeiter Freiräume für eigene Entscheidungen? 
  • Gibt es in Ihrer Organisationsstruktur mehr als 3 Hierarchieebenen?
  • Ist in Ihrer Organisationsstruktur eine Führungskraft für mehr als 10 Mitarbeiter direkt verantwortlich?   
  • Haben Sie Ihre Organisationsstruktur dokumentiert, z.B. mit einem Organigramm?      
  • Gibt es klare Stellvertreterregelungen? 
  •   Haben Sie für alle Vorgänge und Prozesse Prioritäten definiert?
  • Nehmen Sie wichtige Vorgänge regelmäßig kritisch unter die Lupe und suchen nach Verbesserungsmöglichkeiten?      


Auswertung:
Zählen Sie Ihre mit „Ja“ beantworteten Aussagen zusammen und vergleichen Sie Ihr Ergebnis.

Bis 3:
Sie haben sich mit dem Thema Organisationsstrukturen noch nicht eingehend beschäftigt und vertrauen darauf, dass Ihre Mitarbeiter alles im Griff haben. Arbeiten Sie diesen Beitrag intensiv durch, und setzen Sie die vorgestellten Techniken mit Ihrem Team um, damit kein Chaos entsteht.

4 bis 6:
Sie wissen, dass es ohne Organisation und Struktur nicht geht. Es gibt aber viele Punkte, an denen Sie noch mehr tun können.

mehr als 6:

Sie achten darauf, Ihre Mitarbeiter durch eine gute Organisation gezielt zu unterstützen, und behalten Sie auch Änderungen im Blick. In diesem Beitrag werden Sie noch einige Hinweise finden, wie Sie Ihre Organisationsstrukturen weiter optimieren können.


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Wie müssen Sie welchen Mitarbeitertyp motivieren?

Oft übersehen: Mitarbeiter mit wenig Eigeninitative müssen anders geführt werden als hoch motivierte.
Der neue Praxis-Leitfaden „Motivations-Check“ zeigt Ihnen, wie Sie es richtig machen!

Anhand sofort zu übernehmender Checklisten, Selbsttests, Handlungsanweisungen und Formulare finden Sie für jede Führungssituation die passende Antwort. Egal ob Selbstmotivation, Mitarbeitermotivation, Kommunikation, Führungsstil, Sozialleistungen, Glaubwürdigkeit oder Führung von schwierigen Mitarbeitern.

Klicken Sie hier für immer wieder neue Anregungen, mit denen Sie Ihre Mitarbeiter motivieren können!


In 6 Schritten ordnen Sie Ihren Schreibtisch

Sie kennen sicherlich auch in Ihrer Einrichtung oder Organisation das Problem, dass man dazu neigt, Aufgaben und Erledigungen vor sich her zu schieben oder diese Aufgaben auf dem Schreibtisch einfach erst einmal beiseite legt.

Ein gewisses Maß an Struktur und Aufgeräumtheit ist sehr hilfreich, um sich die Arbeit zu erleichtern, und damit wichtige Dinge nicht „untergehen“. Ordnung an Ihrem Arbeitsplatz ist die Voraussetzung dafür, den Überblick zu bewahren, effizient zu arbeiten und Vorgänge rasch wiederzufinden.


Ihre Vertretung muss sich zurecht finden können


Wenn Sie im Urlaub oder bei Krankheit vertreten werden müssen, sollten Sie auf Ihrem Schreibtisch Ordnung halten, damit wichtige Vorgänge in dieser Zeit nicht liegen bleiben. Wenn Sie jedoch selbst auf Ihrem Schreibtisch nichts (wieder-)finden können, werden Ihre Mitarbeiter größere Probleme haben, sich dort zurechtzufinden.

Mit den folgenden 6 Schritten können Sie Ihren Arbeitsplatz so ordnen, dass Sie den Überblick behalten:

1.    Schritt: Halten Sie die wichtigsten Arbeitsmittel parat.

2.    Schritt: Nutzen Sie Hilfsmittel, wie z.B. Pinnwände oder Wiedervorlagemappen.

3.    Schritt: Behalten Sie Ihre Stapel im Griff und lassen Sie diese nicht unnötig wachsen.

4.    Schritt: Wahren Sie Ihre Ordnungsregel und entwickeln Sie Ihre persönlichen Arbeitsabläufe.

5.    Schritt: Erledigen Sie kleine Dinge lieber sofort, damit Sie im Kopf auch Platz für neue Aufgaben haben.

6.    Schritt: Misten Sie regelmäßig aus, damit ein überschaubarer Arbeitsplatz entsteht, auch damit Kollegen in Ihrer Abwesenheit wichtige Unterlagen finden können.


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