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So sind Sie optimal vorbereitet 

Mitarbeitergespräche: 10 Praxis-Tipps für das Anerkennungsgespräch

Mitarbeitergespräche eignen sich für die Anerkennung guter Leistungen und geben Ihren Mitarbeitern zusätzlich die nötige Orientierung. Mitarbeiter, die dauerhaft Ihre Ziele und Leistungsstandards erreichen und/oder übererfüllen, sollten Sie auch mit anderen Auszeichnungen würdigen. Sie geben damit ein Zeichen Ihrer Wertschätzung und sichern die hohe Motivation Ihrer Mitarbeiter.

1. Laden Sie Ihre Leistungsträger im Mitarbeitergespräch ein, an wichtigen Aufgaben mitzuarbeiten, etwa als:

  • Experte in einem Projekt
  • Berater in einem Team
  • Referent in einem Seminar
  • Moderator einer Konferenz
  • Vortragender in einer Kundenveranstaltung
  • Verantwortlicher für eine Sonderaufgabe.

2. Demonstrieren Sie Ihre Wertschätzung im Anerkennungsgespräch:

  • Nehmen Sie ihn zu Kunden- oder anderen wichtigen Gesprächen als Ihren Experten mit
  • Stellen Sie bei Anfragen "von oben" weniger die eigene Position, sondern die des Mitarbeiters heraus
  • Setzen Sie sich dafür ein, dass er Unterschriftvollmacht erhält
  • Verkaufen Sie nicht seine Ideen als die Ihren.

3. Fördern Sie die Ideen Ihrer Mitarbeiter:

  • Stellen Sie ihre Ideen nach außen heraus
  • Diskutieren Sie geduldig und aufgeschlossen neue Lösungsansätze mit ihnen
  • Würgen Sie ungewöhnliche Ideen nicht sofort mit Standardeinwänden ab
  • Lassen Sie sie durch Ihre gezielten Fragen ihre Vorschläge selbst beurteilen, etwa: "Was meinen Sie, welche Einsparungen bringt uns Ihre Idee, welche Chancen und Risiken sehen Sie?"

4. Reagieren Sie auf Wünsche und Vorschläge Ihrer Mitarbeiter:

  • durch eine schnelle und zielführende Antwort
  • mit einer offenen Diskussion
  • durch ein Signal, dass Sie Zeit für sie haben
  • Hören Sie ihnen aufmerksam und geduldig zu.

5. Schaffen Sie Sicherheit im betrieblichen Miteinander und legen Sie eindeutige Verantwortlichkeiten fest durch:

  • Klare Stellenprofile
  • Erteilung der notwendigen Kompetenzen
  • Eindeutig festgelegte Befugnisse, auch an den Schnittstellen zu Nachbarabteilungen.

6. Geben Sie Ihren Mitarbeitern viel Autonomie und lassen Sie sie selbstständig arbeiten:

  • Übertragen Sie ihnen wichtige Aufgaben
  • Mischen Sie sich nicht laufend in delegierte Aufgaben ein
  • Ermöglichen Sie ihnen Selbstverwirklichung
  • Lassen Sie sie an schwierigen Aufgaben wachsen.

7. Seien Sie ein Vorbild im:

  • Einhalten der eigenen Termine, Ziele, Verabredungen
  • Kooperativen, partnerschaftlichen Verhalten anderen gegenüber, auch in schwierigen Gesprächssituationen
  • Konsequenten Handeln in eigenen Aufgaben
  • Richtig dosierten Coaching für Ihre Mitarbeiter.

8. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter wissen, wie und nach welchen Maßstäben sie beurteilt werden.

  • Legen Sie offen, welche AnforderungsprofileSie Beförderungen zugrunde legen und beraten Sie Ihre Mitarbeiter in ihrer persönlichen Karriere.

9. Organisieren Sie einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch und Mitarbeitergespräche

  • zwischen Ihren Mitarbeitern und den Abteilungen, mit denen sie regelmäßig zusammenarbeiten.

10. Ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern Kurzrotationen

  • mit anderen Bereichen oder Abteilungen, etwa zwischen Innen- und Außendienst sowie zwischen operativen und Stabsabteilungen. Eine Woche im Jahr weitetnicht nur den Horizontbeträchtlich, sie wird auch zu einer erheblich effektiveren Zusammenarbeit beitragen.
 




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