Gratis-Download des Monats

Kostenlose Leseprobe - Diesen Monat:

Gratis-Formular Jahresgespräch -

So sind Sie optimal vorbereitet 

Mitarbeitertypen

Wenn das Zusammenspiel in einer Abteilung gut funktioniert, profitiert jeder Einzelne davon und auch das Team als Ganzes ist erfolgreich. „Together everybody achieves more“, also „gemeinsam erreicht jeder mehr“, lautet eine Definition des Teamgedankens. Was aber ist zu tun, wenn die Mitarbeiter die Zusammenarbeit so verstehen, dass sie Arbeit auf Kollegen abwälzen können, nach dem Motto: „Toll, ein anderer macht’s“? Dann sind Sie als Vorgesetzter und Teammanager gefragt.

Die 5 häufigsten Mitarbeitertypen

Gleich und Gleich gesellt sich zwar gern, doch im Team ist nicht Harmonie, sondern Produktivität gefragt. Die besten Ergebnisse erzielen daher Teams, die aus möglichst unterschiedlichen Charakteren zusammengesetzt sind. Als ideal gelten Arbeitsgruppen, in denen Sie folgende 5 Rollen mit unterschiedlichen Mitarbeitern besetzen können:

  1. Der Kreative: Er liefert Ideen, die manchmal unkoordiniert aus ihm heraussprudeln.
  2. Der Macher: Er ist pragmatisch und schätzt ein, ob die Ideen realisierbar sind.
  3. Der Analytiker: Er wägt Vor- und Nachteile gegeneinander ab und kanalisiert die Ideenflut.
  4. Der Umsetzer: Er unterstützt die Ziele des Teams und treibt die Umsetzung der Ideen voran.
  5. Der Koordinator: Er bündelt in seiner Person Eigenschaften der ersten 4 Charaktere. Er ist daher bestens dafür geeignet, das Team zusammenzuhalten und die Umsetzung auf Kurszu halten.

Checkliste: Haben Sie alle Mitarbeitertypen im Griff?

Die Teammitglieder verkehren offen und ehrlich miteinander.

Es herrscht ein „Wir-Gefühl“ vor.

Die Teammitglieder orientieren sich an gemeinsamen Zielen und Sichtweisen.

Aufgaben und Zuständigkeiten sind klar geregelt und akzeptiert.

Jeder im Team ist entsprechend seinen Fähigkeiten und seinem Fachwissen eingesetzt.

Fehler werden als Gelegenheit genutzt, etwas dazuzulernen.

Probleme und Konflikte werden angesprochen und diskutiert.

Die Teammitglieder unterstützen, akzeptieren und tolerieren sich gegenseitig.

Das 4-Säulen-TEAM-Modell

Als Vorgesetzter sind Sie der Architekt und Statiker Ihres Teams. Sie schaffen die 4 Säulen, die Ihr Team tragen.

Transparenz
Emotion
Arbeitsnmethode
Motivation

  1. „T“ wie Transparenz. Ideen, Pläne und Informationen sind allen im Team zugänglich. Es besteht sowohl eine Hol- als auch eine Bring-Schuld: Jedes Teammitglied muss sich um den Fluss der Informationen bemühen. Sie als Teamgestalter sollten den Nachrichtenfluss lenken: Legen Sie mit Ihrem Team fest, welche Informationen für wen auf welche Weise zugänglich sein müssen und wer wem wann wie zu berichten hat.

    Tipp: Im Intranet – falls vorhanden – können Sie Newsrooms einrichten, zu denen alle Teammitglieder Zugang haben. Legen Sie die Dokumente dort ab, die von allen genutzt werden sollen. Auch Projektlisten, Maßnahmenkataloge oder Urlaubspläne können Sie hier gemeinsam pflegen und entwickeln.
  2. „E“ wie emotionale Bindungen innerhalb des Teams sind der Mörtel, der die Arbeit und den Erfolg zusammenhält. Deshalb bilden die Emotionen die 2. Säule für ein stabiles Team. In einem positiven Arbeitsklima werden die besten Ergebnisse erzielt. Verlangen Sie als Vorgesetzter von jedem Teammitglied, dass es an seiner Teamfähigkeit arbeitet, und definieren Sie dies als persönliches Ziel Ihres Mitarbeiters. Niemand darf sich auf die Position zurückziehen: „Als Einzelkämpfer muss man mich nehmen,wie ich bin.“
  3. „A“ wie Arbeitstechniken. Ohne die 3. Säule im Team-Modell, kommt Sand ins Getriebe der Teamarbeit. Leiten Sie Ihre Mitarbeiter zu einem teamorientierten Zeit- und Selbstmanagement an. Dazu gehören professionell vorbereitete und geführte Meetings ebenso wie die Wahl des richtigen Informationsweges (beispielsweise E-Mail, SMS, Protokoll, Meeting) und detaillierte Projektpläne mit eindeutigen Aufgabenzuordnungen und konkreter Zeitplanung.
  4. „M“ wie Motivation ist die 4. tragende Säule jedes Teams. Achten Sie darauf, dass Sie gute Leistung nicht als eine Selbstverständlichkeit ansehen. Erkennen Sie besondere Leistungen Ihres Teams an. Verteilen Sie angemessen Lob – aber nicht für Kleinigkeiten, sondern nur für Meilensteine.

Weitere Tipps für den richtigen Umgang mit Ihren unterschiedlichen Mitarbeitertypen finden Sie in "sicherführen - erfolgreich leiten und motivieren in der Praxis".

 




Zeigen Sie Führungsstärke!
© Sicher · gut · beraten
Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG